Auch Tiere können Schnupfen bekommen

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Schwäbische Zeitung

Berlin (dpa/tmn) - Auch Hunde und Katzen können an Schnupfen und Husten bekommen. Deshalb gelten für Vierbeiner im Prinzip die gleichen Verhaltensregeln wie beim Menschen. Darauf weist der Verein Aktion Tier in Berlin hin.

Die Tiere sollten beispielsweise nicht an zugigen Plätzen im Haus ruhen. Ist das Fell nach einem Winterspaziergang durchnässt, empfiehlt es sich, Hunde mit einem Handtuch abzurubbeln.

Gar nicht mehr spazieren zu gehen, wenn es draußen regnet oder schneit, ist den Angaben zufolge keine Alternative: Hunde bräuchten das Gassigehen im Nassen, um ihre Abwehrkräfte zu stärken. Liegt ein Vierbeiner lustlos herum, verweigert das Futter und hat tränende Augen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich das Tier erkältet hat. Dann sollte das Herrchen nach dem Rat der Tierschützer einen Tierarzt aufsuchen. Eine Selbstmedikation mit Teebaumöl oder Kopfschmerztabletten ist dagegen tabu - sie kann bei Katzen zu schweren Vergiftungen und sogar zum Tod führen.

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