Auch Kinderfilme können Ängste auslösen

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Auch Kinderfilme können bei Mädchen und Jungen Ängste auslösen. Sehen sie zum Beispiel in einem Film, wie ein Kind von seinen Eltern getrennt wird, könne das zu eigenen Verlustängsten führen.

Dies erläutern Medienwissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau auf dem Portal „medienbewusst.de“. Dann müsse das Thema Trennung erstmal verarbeitet werden. In dieser Situation bräuchten Kinder von ihren Eltern das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Nicht immer sind Kinder in der Lage, ihre Verunsicherung mit Worten auszudrücken. Dann sollten Eltern ihnen die Möglichkeit geben, das Gesehene über Spiele oder Zeichnungen zu verarbeiten. Dabei könnten die Kinder selbst ein gutes Ende für einen Film herbeiführen, erläutern die Medienwissenschaftler. Manchmal reiche es aber schon aus, wenn Mutter oder Vater ihrem Kinder erklären, dass das Gesehene nur Fiktion war.

Das Portal „medienbewusst.de“: www.medienbewusst.de

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen