Archiv mit Interviews ehemaliger Zwangsarbeiter geht online

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Deutsche Presse-Agentur

Ein Archiv mit rund 600 Interviews ehemaliger Zwangsarbeiter in Deutschland geht demnächst online. Das Portal „Zwangsarbeit 1939 - 1945“ soll die Erinnerung an die mehr als zwölf Millionen Menschen wach halten, die für Nazi-Deutschland Zwangsarbeit leisten mussten.

Das teilen die Initiatoren in Berlin mit. Vom 22. Januar an können unter „zwangsarbeit-archiv.de“ die Zeitdokumente abgerufen werden. Vorher ist jedoch eine Registrierung erforderlich.

In ausführlichen Audio- und Video-Interviews erzählen die Opfer der Nazi-Diktatur ihre Lebensgeschichte. Die Zeitzeugen - darunter KZ-Häftlinge, Sklavenarbeiter, Kriegsgefangene sowie „zivile“ Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter - stammen aus 27 Ländern und waren von professionellen Interview-Teams befragt worden. Das Portal ist ein Projekt der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Historischen Museum.

Portal „Zwangsarbeit 1939 - 1945“: www.zwangsarbeit-archiv.de

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