Arbeitslosigkeit ist größte Angst der Deutschen

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Deutsche Presse-Agentur

Viele Deutsche fürchten sich davor, ihre Arbeit zu verlieren. Zwei Drittel (67 Prozent) haben große oder sehr große Angst vor einer drohenden Arbeitslosigkeit.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Magazins „Stern“. Nach dem sogenannten „Sorgenbarometer“ bereitet vor allem den 45- bis 59-Jährigen (75 Prozent) die Situation auf dem Arbeitsmarkt Kummer. Deutliche Unterschiede gibt es bei den Geschlechtern. Frauen haben in allen Punkten mehr Angst als Männer.

Sorgenvoll blicken die meisten Befragten auch auf die Altersabsicherung. 56 Prozent fürchten, dass ihre gesetzliche Altersvorsorge unsicher ist. Die Rentner bangen dagegen vergleichsweise wenig. Nur 39 Prozent der über 60-Jährigen sorgen sich um ihre Bezüge.

Neben dem Zustand der Umwelt (54 Prozent) beschäftigt viele auch die ökonomische Situation. So bereitet die Wirtschaftslage ebenso wie die Befürchtung, dass die Politiker mit den derzeitigen Problemen überfordert sind, jedem zweiten Deutschen Sorgen. Für die Untersuchung befragte das Forsa-Institut 1000 Männer und Frauen.

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