Anmelden von Rundfunkgeräten: Nutzungsdauer prüfen

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Deutsche Presse-Agentur

Verbraucher sollten vor einer Anmeldung von Rundfunkgeräten genau prüfen, seit wann sie diese tatsächlich nutzen. Einmal von einem Kontrolleur aufgenommene Daten sind für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verbindlich.

Sie könnten kaum widerrufen oder angefochten werden, warnt die Verbraucherzentrale Niedersachsen in Hannover. Deshalb sollten sich Verbraucher nicht von Rundfunk-Kontrolleuren einschüchtern lassen - auch wenn diese hohe Geldstrafen und Anzeigen androhen.

Da die Gebühreneintreiber auf Provisionsbasis arbeiten, versuchen sie laut den Verbraucherschützern oft, möglichst hohe Gebühren geltend zu machen. Verbraucher sollten deshalb vorsichtig bei der Herausgabe von Daten wie der Zulassung von Autos sein, wenn es um die Anmeldung eines Radios geht. Denn häufig sei zu diesem Zeitpunkt noch gar kein Radio im Fahrzeug eingebaut gewesen, für das Gebühren gezahlt werden müssen. Außerdem müssten Jugendliche, die den Fernseher der Eltern mitnutzen, nicht die volle Gebühr von 17,97 Euro pro Monat bezahlen.

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