Amtseinführung Obamas in Kenia begeistert gefeiert

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Deutsche Presse-Agentur

In Kenia ist die Amtseinführung von Barack Obama als 44. Präsident der USA begeistert gefeiert worden. In der ostafrikanischen Heimat von Obamas verstorbenem Vater wurde die Zeremonie vielerorts auf Großleinwänden in Sportstadien und Kneipen live übertragen.

Feierstimmung herrschte vor allem in Kogelo, dem Heimatdorf der kenianischen Obamas in Westkenia. In der Senator-Obama-Schule, in der die einwöchigen Feierlichkeiten schon am Wochenende begonnen hatten, kamen Hunderte Menschen zusammen.

Mehrere Dutzend Schafe und Ziegen sowie zehn Ochsen waren für das große Festmahl geschlachtet worden. Schon kurz nach dem Amtseid sei das Bier knapp geworden, berichtete ein Rundfunkreporter aus Kogelo. In Mombasa feierten Kenianer und Touristen gemeinsam den neuen US- Präsidenten, an den die Afrikaner große Hoffnungen knüpfen.

In Juba im Südsudan waren ebenfalls Obama-Parties angesetzt, denn auch die Südsudanesen betrachten den ersten US-Präsident mit afrikanischen Wurzeln als einen der Ihren. Schließlich seien die Luo, die Volksgruppe der Obamas, einst vom Ufer des Nil im südlichen Sudan an den Viktoriasee gezogen, hieß es mit Blick auf den kenianischen Nachbarn, die von Obama nur noch als einem „Sohn Kenias“ reden.

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