Die meisten Kilometer in Bezug auf die Einwohnerzahl verzeichnet beim „Stadtradeln“ unter anderem Altshausen.
Die meisten Kilometer in Bezug auf die Einwohnerzahl verzeichnet beim „Stadtradeln“ unter anderem Altshausen. (Foto: Hendrik Schmidt/dpa)
Schwäbische Zeitung

Rund 81 000 Menschen haben beim diesjährigen “Stadtradeln“ in Baden-Württemberg bislang insgesamt mehr als 17 Millionen Kilometer zurückgelegt. Verkehrsminister Winfried Hermann ruft in einer Pressemitteilung weiterhin die Bürger in 171 Städten und Gemeinden zur Teilnahme auf.

Die Landkreise Ludwigsburg, Ravensburg und Karlsruhe belegen aktuell die Spitzenplätze, was die absolut geradelten Kilometer betrifft. Die meisten Kilometer in Bezug auf die Einwohnerzahl verzeichnen bislang Altshausen im Landkreis Ravensburg, Au im Hexental und Kirchzarten im Südschwarzwald.

„Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel der Stunde. Es ist schön zu sehen, dass so viele Menschen derzeit das Radfahren als zeitgemäße Form der Mobilität für sich entdecken“, so der Verkehrsminister zum Endspurt des Wettbewerbs. Die Beteiligung sei in diesem Jahr rekordverdächtig – trotz verspätetem coronabedingten Start der Aktion, heißt es weiter. Über 50 Prozent mehr Kommunen als im Vorjahr und mehr als zehn Mal so viele wie noch 2016 hätten sich angemeldet. Etwa 2400 Tonnen CO2 konnten bisher durch das „Stadtradeln“ in Baden-Württemberg vermieden werden.

Zahlreiche Kommunen sind dem Aufruf des Verkehrsministers von Mitte April gefolgt und haben den Zeitraum für das „Stadtradeln“ in diesem Jahr in den Spätsommer oder Herbst verschoben. Damit starten 44 Prozent der Kommunen ihren dreiwöchigen Aktionszeitraum im September oder Oktober.

Mit dem „Stadtradeln“ können Bürger ohne viel Aufwand und mit Freude verbunden, einen Beitrag zu mehr Klimaschutz und mehr Radverkehr im Land leisten. Dabei handelt es sich um einen interkommunalen Radfahrwettbewerb. Die Bürger sammeln für ihre Kommunen innerhalb eines festgelegten Zeitraumes Radkilometer und treten so in einen Wettbewerb mit anderen teilnehmenden Kommunen in Deutschland und darüber hinaus. Die Teilnehmer legen Alltagswege auf dem Fahrrad zurück, schließen sich zu Teams zusammen, erfassen die zurückgelegten Kilometer und erfahren so auf motivierende Weise die Vorteile des Radpendelns.

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