Altersvorsorge: In jungen Jahren nicht übernehmen

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Deutsche Presse-Agentur

Sparer sollten sich in jungen Jahren nicht mit der Altersvorsorge übernehmen. Das kann jedoch leicht passieren, wenn sich junge Menschen zu früh fest binden.

Denn oft änderten unvorhergesehene Ereignisse wie die Geburt eines Kindes oder der Verlust des Arbeitsplatzes die Lebensumstände, erläutert die Initiative „Altersvorsorge macht Schule“ in Berlin, die unter anderem von der Bundesregierung und der Deutschen Rentenversicherung getragen wird. Die Experten raten, dass die Anlageform flexibel genug sein sollte, um auf solche Umstände zu reagieren, ohne dass die Altersvorsorge aufgelöst werden muss.

Empfehlenswert sei eine Kombination von kurz-, mittel- und langfristigen Anlageformen. Vor der Altersvorsorge sollten sich junge Menschen allerdings gegen andere Risiken absichern. Im Vordergrund stehen laut der Initiative eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit sowie eine Haftpflichtversicherung.

Trotz aller Unwägbarkeiten lohne es sich aber, frühzeitig in die Altersvorsorge einzusteigen: Wer monatlich 100 Euro einzahlt, könne sich nach 40 Jahren voraussichtlich über ein Vermögen von rund 115 000 Euro freuen. Davon seien etwa 70 000 Euro Zinsgewinne, erklären die Experten.

Weitere Informationen: www.altersvorsorge-macht-schule.de

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