Altdorfer Wald: Kreistag stimmt dafür, möglichen Schutz zu prüfen

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Der Altdorfer Wald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Oberschwabens.
Der Altdorfer Wald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Oberschwabens. (Foto: Archiv: Katrin Neef)
Schwäbische Zeitung

Das Landratsamt soll prüfen, ob das Gebiet des Waldburger Rückens gesamt oder in Teilen als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden kann. Falls Chancen bestehen, wird das Landratsamt beauftragt, durch eine einstweilige Sicherstellung nach Paragraph 26 des Naturschutzgesetzes das Gebiet zu schützen. Dann darf laut Spieß die fragliche Fläche für maximal zwei Jahre nicht verändert werden, wenn die Veränderung den Schutzzweck gefährden könnte. So könnte für die Unterschutzstellung Zeit gewonnen werden.

Das Landratsamt soll prüfen, ob im Abbaugebiet Grenis weiterhin Kiesabbau möglich ist.

Der Kreistag bittet den Regionalverband zu prüfen, ob der neue Standort Grund durch Erweiterung der bereits vorhanden Abbaugebiete ersetzt werden kann – entsprechend dem gemeinsamen Appell der Gemeinden Baindt, Baienfurt, Schlier, Vogt, Waldburg und Wolfegg.

Der Kreistag fordert das Land Baden-Württemberg auf, die Fläche in Grund nicht zu verpachten und den anscheinend bestehenden Vorvertrag zurückzustellen, bis die fraglichen Punkte geprüft und die dazugehörigen Petitionen vom Landtag beschieden sind. (mimi)

Drei Fraktionen haben bei der Kreistagssitzung in Weingarten Anträge zum Thema Altdorfer Wald eingereicht.

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Das Landratsamt soll prüfen, ob das Gebiet des Waldburger Rückens gesamt oder in Teilen als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden kann. Falls Chancen bestehen, wird das Landratsamt beauftragt, durch eine einstweilige Sicherstellung nach Paragraph 26 des Naturschutzgesetzes das Gebiet zu schützen. Dann darf laut Spieß die fragliche Fläche für maximal zwei Jahre nicht verändert werden, wenn die Veränderung den Schutzzweck gefährden könnte. So könnte für die Unterschutzstellung Zeit gewonnen werden.

Das Landratsamt soll prüfen, ob im Abbaugebiet Grenis weiterhin Kiesabbau möglich ist.

Der Kreistag bittet den Regionalverband zu prüfen, ob der neue Standort Grund durch Erweiterung der bereits vorhanden Abbaugebiete ersetzt werden kann – entsprechend dem gemeinsamen Appell der Gemeinden Baindt, Baienfurt, Schlier, Vogt, Waldburg und Wolfegg.

Der Kreistag fordert das Land Baden-Württemberg auf, die Fläche in Grund nicht zu verpachten und den anscheinend bestehenden Vorvertrag zurückzustellen, bis die fraglichen Punkte geprüft und die dazugehörigen Petitionen vom Landtag beschieden sind. (mimi)

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