Alta-Moda zeigt Obama-Manie und Marokko-Flair

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Deutsche Presse-Agentur

Mit einem Hauch von Marokko beim Defilee des Altmeisters Fausto Sarli haben die Alta-Moda-Tage (31. Januar bis 3. Februar) in Rom begonnen. Im historischen Gebäudekomplex „Santo Spirito in Sassia“ neben dem Petersdom entzückte der Schneidermeister aus Neapel sein Publikum.

Dabei zeigte er zahlreiche orientalisch anmutenden Kreationen. Bolero-Jacken und asymmetrische Kleider für den Tag ließen 50er-Jahre-Design anklingen, während die Intarsien-haften Edelstein-Dekorationen der Tailleurs mit Elementen nordafrikanischer Architektur spielten. Sarlis überbordende Farbpalette für den Frühling-Sommer 2009 stand dabei ganz im Zeichen des Schwarzen Kontinents.

„Angesteckt von der Obama-Manie“, wie es italienische Medien sahen, schickte der Modeschöpfer auch einen der amerikanischen First Lady Michelle Obama gewidmeten rosafarbenen Traum auf den Laufsteg: „Wagemut der Hoffnung“ nannte er das Abendkleid aus Schichten von Organza mit einem voluminösem, rüschenreichem Rock - über und über bestickt mit 300 ungeschliffenen Kristallen.

Zur Freude des Publikums wird die römische Modewoche diesmal ausschließlich in historischen Stätten zelebriert, wie sie die Ewige Stadt so zahlreich zu bieten hat - darunter malerische Orte wie der historische Gebäudekomplex „Santo Spirito in Sassia“, wo schon Valentino im Sommer 2007 seine letzte römische Coutureschau abgehalten hatte, und der Hadrianstempel.

Ein weiterer Höhepunkt war das Defilee von Guillermo Mariotto für Gattinoni. Weitere Highlights der römischen Modetage sind die Schauen von Lorenzo Riva, Abed Mahfouz und Renato Balestra, der seit Jahren bekannt ist für seine luxuriösen Entwürfe voll weiblicher Eleganz.

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