Allgäu-Orient-Rallye ist vorzeitig beendet

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Allgäu-Orient-Rallye ist vorzeitig beendet
Allgäu-Orient-Rallye ist vorzeitig beendet
Schwäbische Zeitung

Wilfried Gehr vom Organisationskomitee der Allgäu-Orient-Rallye ist enttäuscht. Denn nach einer Odyssee auf dem Mittelmeer hat er das Rennen nun in der Türkei abgesagt. Vorzeitig. Am 30. April machte sich das Teilnehmerfeld von Oberstaufen (Oberallgäu) auf den Weg nach Jordanien. Wie berichtet, war schon vorab klar, dass Syrien, das Land befindet sich seit Wochen im Aufruhr, nicht wie sonst durchfahren werden kann. Die Alternative: der Fährweg von der Türkei über Zypern nach Israel oder die Sinai-Halbinsel in Ägypten. Doch die drei gecharterten Fähren erreichten niemals ihr Ziel. „Wir waren über 80 Stunden auf offener See, hatten keinen Kontakt zur Außenwelt und mussten letztendlich wieder die Türkei ansteuern“, sagt Gehr und ist sauer. Denn weder Israel noch Ägypten ließen die Rallyeteilnehmer an Land gehen. Trotz bestehender Genehmigungen. Gehr zog daraus die Konsequenzen und beendete die Rallye vorzeitig.

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