Alles neu in der Overwatch League

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OWL
Die Overwatch League hat sich für ihre dritte Saison runderneuert. (Foto: Tyler Demogenes / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Fast komplett runderneuert startet die Overwatch League in der Nacht auf Sonntag in ihre dritte Saison. Die Liga, die im vergangenen Jahr noch durchgehend in Los Angeles ausgetragen wurde, geht nun auf eine Art Roadshow mit wöchentlichen Stopps, sogenannten „Homestands“, in den Heimatstädten der Teams.

Den Auftakt als Gastgeber machen New York Excelsior und Dallas Fuel. Dallas hat den amtierenden Meister San Francisco Shock, Vizemeister Vancouver Titans und Los Angeles Valiant zu Gast. In New York spielen neben der Heimmannschaft auch Toronto Defiant, Paris Eternal und London Spitfire.

Weitere Spiele der insgesamt 20 Teams in der Overwatch League, die weiterhin in eine Pazifik- und eine Atlantik-Division aufgeteilt ist, folgen in den Wochen darauf. Jede Mannschaft wird im Laufe der Saison 28 Matches spielen. Der am dritten Februarwochenende geplante Aufenthalt in Shanghai sowie weitere Stopps in China wurden wegen der Ausbreitung des Coronavirus jedoch kurzfristig abgesagt.

Doch nicht nur die Roadshow ist neu. Ende Januar kündigte Overwatch-Entwickler und Ligabetreiber Activision Blizzard an, dass die OWL ab dieser Saison exklusiv auf Youtube und nicht mehr auf der für Games wichtigsten Streamingplattform Twitch zu sehen sein wird. In Deutschland wird die Liga weiterhin auch auf dem Pay-TV-Sender „eSPORTS1“ übertragen.

Eine weitere Neuerung sind die sogenannten „Hero Pools“, die allerdings erst ab dem 7. März eingeführt werden. Jede Woche werden ein Tank, ein Support und zwei DPS-Helden gesperrt. Die Auswahl basiert darauf, welche Helden in der Liga am meisten gespielt werden. Damit will Activision Blizzard ein langweiliges Meta verhindern und so die Spiele für Zuschauer abwechslungsreicher gestalten.

Gleichzeitig wollen die Entwickler das Spiel aggressiver und öfter patchen. Diese Patches werden ihren Weg auch schneller in die OWL finden.

Neu sind auch einige Gesichter der Liga. Mehrere Kommentatoren und Moderatoren verließen in der Off-Season die OWL, darunter Christopher „MonteCristo“ Mykles, Auguste „Semmler“ Massonnat, Chris „Puckett“ Puckett, Erik „DoA“ Lonnquist und Malik „Malik“ Forté. Einem Bericht von „Dexerto“ zufolge ist der Weggang der Talente auf starke Differenzen mit der Leitung der Liga nach dem Wechsel des Liga-Beauftragen Nate Nanzer zu Epic Games sowie angedrohte Lohnkürzungen zurückzuführen.

Als Ersatz steigt etwa der Kommentator der Nachwuchsliga, Jack „Jaws“ Wright, in die OWL auf. Die Schweizerin Salome „Soembie“ Gschwind-Penski wird eine wichtigere Rolle als bisher als Host einnehmen.

Für den einzigen deutschen Spieler der Liga, Steven „Kodak“ Rosenberger, beginnt die Saison erst in drei Wochen. Der Support-Spieler von Atlanta Reign kommt nach dem Rückzug in das Nachwuchsteam von Atlanta während der vergangenen Saison wieder zurück in die OWL.

Overwatch League

Bericht von Dexerto

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