Alb lockt mit neuen Premiumwanderwegen

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Große Präsentation der neuen Premiumwanderwege der „hochgehberge“ auf der Stuttgarter Tourismusmesse.
Große Präsentation der neuen Premiumwanderwege der „hochgehberge“ auf der Stuttgarter Tourismusmesse. (Foto: pr)
Schwäbische Zeitung

Die neue Broschüre wird auch zur Mitnahme in den Infozentren des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sowie den Rathäusern und Touristinformationen ausgelegt und kann über die Geschäftsstelle „hochgehberge“ im Landratsamt Esslingen per E-Mail an info@hochgehberge.de bezogen werden.

Für die Wandermarke „hochgehberge“ sind sieben weitere Premiumwander- und Premiumspazierwanderwege im und um das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zertifiziert worden. Die Zertifikate wurden auf der Tourismusmesse CMT am Messestand der „hochgehberge“ an die Projektkommunen Beuren, Eningen unter Achalm, Erkenbrechtsweiler, Hayingen, Hülben, Metzingen, Münsingen, Neuffen, Owen, Pfronstetten, Reutlingen und St. Johann übergeben.

Für die Wandermarke „hochgehberge“ im Biosphärengebiet Schwäbische Alb sollen insgesamt 21 Prädikatswanderwege mit einer Gesamtlänge von 170 Kilometern ausgezeichnet werden. Insgesamt 16 Touren sind inzwischen zertifiziert, darunter die nun auf der CMT vorgestellten sieben neuen. Weitere fünf befinden sich noch im Zertifizierungsverfahren und werden zum Start der Wandersaison 2020 eröffnet.

Kriterien für eine Auszeichnung als Premiumwander- und Premiumspazierwanderweg sind nach Angaben der „hochgehberge“-Geschäftsstelle unter anderem eine naturnahe Wegeführung mit einem sehr geringen Anteil asphaltierter Strecken, ein abwechslungsreiches Landschaftsbild sowie eine ausreichende Beschilderung und Markierung, die das Wandern ohne Karte ermöglicht. So führen die sieben neu zertifizierten Touren auf naturbelassenen Wegen durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb und tragen die Namen „hochgehlegen“, „hochgehsiedelt“, „hochgehflogen“, „hochgehwachsen“ hochgehswiggert“, „hochgehlautert“ und „hochgehackert“.

Die Marketingkooperation „hochgehberge“ ist ein Zusammenschluss der Landkreise Esslingen und Reutlingen sowie des Landes Baden-Württemberg, vertreten durch die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb beim Regierungspräsidium Tübingen, der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb sowie von 19 Kommunen.

Die Broschüre mit allen „hochgehberge“-Touren gibt es aktuell auf der CMT, die bis 19. Januar in Stuttgart stattfindet, an den Ständen der Projektpartner wie dem Landkreis Esslingen, Biosphärengebiet Schwäbische Alb und der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb. Zudem kann sie beim Landratsamt Esslingen bestellt werden.

Diese neuen Premiumwege machen Lust auf Wandern

Das Frühjahr ist in Sicht und mit ihm für viele der Start in die Wandersaison. Diese sieben neue Premiumwege der „hochgehberge“ gilt es zu entdecken. Die Geschäftsstelle der „hochgehberge“ stellt die neuen Premiumwanderwege und ihre Höhepunkte im Folgenden vor.

Der Weg „hochgehlegen“ führt entlang der Baßgeige bei Beuren auf 7,7 Kilometern zu unzähligen Aussichtspunkten mit traumhaften Ausblicken auf die Natur, die umliegenden Täler und das größte keltische Oppidum, den Heidengraben.

In unmittelbarer Nähe bietet der „hochgehsiedelt“ auf einer Strecke von 4,7 Kilometern scharfe Weitblicke durch „Die Brille“ und führt vorbei am Molach, dem Schlot eines Schwäbischen Vulkans.

Auf einem Rundkurs von 14,4 Kilometern warten auf dem „hochgehflogen“ beflügelnde Höhepunkte wie der Aussichtsturm „Hohe Warte“, der Blick in die Höllenlöcher sowie einzigartige Aussichtsfelsen entlang der Albkante.

Der Weg „hochgehwachsen“, dessen Namensgeber die hohen Bäume am Reutlinger Wasenwald sind, bietet mit seinen 5,9 Kilometern Länge eine naturnahe Tour rund um den ruhig gelegenen Breitenbachsee.

Auf dem „hochgehswiggert“ kann man auf 6,2 Kilometern im, über und durch das Naherholungsgebiet „Großes Lautertal“ wamderm.

Nahe zum Wasser führt „hochgehlautert“ auf 10,9 Kilometern Länge durch idyllische Natur vorbei an Felsen und alten Burgruinen.

Und „hochgehackert“ bei Pfronstetten hält auf 9,3 Kilometern ein abwechslungsreiches Naturerlebnis zwischen riesigen Felstürmen, schattigen Tälern und weiten Heidelandschaften für die Wanderer bereit.

Die zertifizierten Rundwanderwege der „hochgehberge“ können in beide Richtungen begangen werden. Die Wegeführung ist durch Wegweiser und Markierungsplaketten gekennzeichnet. Am Start jeder Tour gibt es eine Portaltafel mit Hinweisen zum Wegeverlauf, zum Höhenprofil und Wissenswertem zum Wanderweg.

Die neue Broschüre wird auch zur Mitnahme in den Infozentren des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sowie den Rathäusern und Touristinformationen ausgelegt und kann über die Geschäftsstelle „hochgehberge“ im Landratsamt Esslingen per E-Mail an info@hochgehberge.de bezogen werden.

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