Abwarten beim Wohn-Riester: Abschluss lohnt kaum

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Deutsche Presse-Agentur

Verbraucherschützer warnen vor übereilten Abschlüssen beim sogenannten Wohn-Riester. „Häuslebauer sollten auf bessere Angebote warten“, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

Seit November werden vom Gesetzgeber zertifizierte Bausparverträge und Immobiliendarlehen gefördert - vorher gab es die Förderung nur für Rentenversicherungen, Fonds- und Banksparpläne.

Die Entscheidung für den „Wohn-Riester“ ist weitreichend: Um die Förderung zu nutzen, müssen Sparer die Immobilie selbst als Altersvorsorge nutzen. Wer Haus oder Wohnung also verkauft und nicht innerhalb von vier Jahren eine neue selbst genutzte Immobilie anschafft, muss die Fördergelder zurückgeben. Hinzu komme, dass bei den ersten auf dem Markt erhältlichen Bauspartarifen die Rendite mau ist, urteilen die Verbraucherschützer. Der Vorteil von ihnen sei allein die staatliche Förderung.

„Wer mit einem Abschluss eines Sparvertrags noch wartet, kann daher der Gewinner sein“, sagt Anlageexperte Thomas Bieler. Bei den Darlehen sei ein Vergleich schwer, denn die Banken hielten sich mit Angeboten noch zurück.

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