Abkommen über Streubomben-Verbot

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Deutsche Presse-Agentur

Mehr als hundert Staaten unterzeichnen heute in Oslo ein weltweites Verbot von Streubomben. Diese Bomben gelten als besonders heimtückisch und gefährlich für Zivilisten. Sie öffnen sich in der Luft und können viele kleine Sprengsätze über ein großes Gebiet verteilen.

Der Vertrag wurde im Mai in Dublin ausgehandelt. Als größte Schwäche der Vereinbarung gilt, dass sich die weltweit wichtigsten Produzenten und Verwender von Streubomben nicht angeschlossen haben. Zu ihnen gehören die Vereinigten Staaten, China, Russland, Israel, Indien und Pakistan.

Für die Bundesrepublik unterzeichnet Außenminister Frank-Walter Steinmeier das Streubomben-Verbot. Alle existierenden Bestände sollen innerhalb von acht Jahren beseitigt werden.

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