Ab Anfang März droht wieder Zecken-Gefahr

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Deutsche Presse-Agentur

Wer sich viel im Freien aufhält, sollte sich ab Anfang März wieder vor Zecken schützen. Steigen die Temperaturen auf mehr als zehn Grad, werden die Spinnentiere aktiv und haben Appetit auf Blut.

Darauf weist der Deutsche Jagdschutzverband in Bonn hin. Besonders gefährdet seien Naturliebhaber, Jäger und Landwirte. Sie sollten stets langärmelige Oberteile, lange Hosen und feste Schuhe tragen. Dies sei der beste Schutz gegen die vier Millimeter großen Tiere, die die Infektionskrankheit Borreliose und die Hirnhautentzündung Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) beim Blutsaugen übertragen können.

Zusätzlich sollte nach jedem langen Aufenthalt in der Natur der Körper nach Zecken abgesucht werden. Sitzen bereits Parasiten in der Haut fest, lassen sich diese am besten mit einer Zeckenkarte oder -zange entfernen. Vom Einsatz von Klebstoff, Ölen oder Alkohol rät der Verband ab. Entzündet sich der Zeckenbiss, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Auch Hunde können vor Zeckenbissen geschützt werden. Spezielle Präparate wehren nicht nur die Insekten ab, sondern töten den Angaben zufolge auch Erreger ab. Auf das Fell aufgetragen sind die Präparate, die auch die Zeckenart Holzbock abschrecken, vier bis sechs Wochen wirksam.

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