Basketball: Ein Ehinger spielt auf der Gegnerseite

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Die TSG Ehingen unterlag am Mittwoch bei Ratiopharm Ulm mit 69:103 (wir berichteten). Am Sonntag um 18 Uhr steht das nächste Spiel auf dem Programm: Dann erwarten die Einheimischen den USC Freiburg.

- Bei den Freiburgern spielt mit Johannes Tesfaldet ein aus Eritrea stammender Ehinger, der einst zur TSG-Basketball-Jugend gehörte. Auf Grund des Studiums spielt er seit einigen Jahren in Freiburg.

Laut Ehingens Trainer Ralph Junge bot die TSG beim Derby in Ulm die bisher schlechteste Saisonleistung. "Bis auf 10 Minuten haben wir ein schlechtes Spiel gemacht. Mit dieser Leistung hätten wir gegen Tübingen mit 70 Punkten Unterschied verloren", meinte der Coach.

Ralph Junge haderte damit, dass man sich gewissermaßen selbst geschlagen habe. Die TSG hatte 28 Ballverluste. Das waren eindeutig zu viele. Von den Gästen haben laut Ehingens Trainer nur drei Spieler Normalform gehabt: Das waren Nicolai Simon, Lucca Staiger und Brian Adams.

Um gegen Freiburg am Sonntag zu bestehen, erwartet der TSG-Trainer eine Leistungssteigerung: "Wir müssen uns an den Partien gegen Tübingen und Kaiserslautern orientieren. Dann sind wir auch in der Lage, Freiburg vor eigenem Publikum zu schlagen". Den USC sieht er als gute, aber beileibe nicht überragende Mannschaft an.

Doch Vorsicht, TSG! Der USC hat die letzten drei Spiele gewonnen, bedingt durch Neuverpflichtungen während der laufenden Spielzeit, nachdem man zu Saisonbeginn Probleme hatte, aus den Startlöchern zu kommen. Zu den Stützen des USC gehören: Mc Fall, Pletnev, Tomesch und Kosanovski.

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