Deutsche Ringer mit vier Olympia-Tickets

Lesedauer: 2 Min

Créteil (dpa) - Der Wittener Mirko Englich (96 kg) und der Köllerbacher Jurij Kohl (60 kg) haben sich bei der Ringer-Weltmeisterschaft im griechisch-römischen Stil für Olympia 2004 qualifiziert.

Zwar verloren beide im französischen Créteil ihre Achtelfinalkämpfe, als Zehntplatzierte lösten sie dennoch das dritte und vierte Athen-Ticket für den Deutschen Ringer-Bund (DRB).

Jannis Zamanduridis (Köllerbach/66 kg) und sein Vereinskollege Konstantin Schneider (74 kg), der als einziger Deutscher noch Chancen auf eine Medaille hat, hatten sich bereits für Olympia qualifiziert. Schneider trifft im Viertelfinale auf den gebürtigen Russen Jakow Menascherow, der nun für Israel startet.

Der Wittener Englich unterlag im Achtelfinale dem Schweden Martin Lidberg mit 8:11, nachdem er den Tschechen Marek Svec durch Kampfrichterentscheid bezwungen hatte. Kohl zog gegen den Kubaner Roberto Monzon mit 8:21 den Kürzeren.

Das erste Gold der Titelkämpfe sicherte sich der Pole Dariusz Joblonski in der Kategorie bis 55 kg mit einem 6:5-Sieg über den Südkoreaner Dae-Wong Im. Stärkster Mann der WM wurde der Russe Khassan Baroew, der in der Kategorie bis 120 kg den Ungarn Mihaly Deak-Bardos mit 3:1 nach Verlängerung besiegte.

Kommentare werden geladen