Behinderte nicht außen vor

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Wie sehen behinderte Menschen ihre Umwelt? Welche Emotionalität geht in ihre Werke ein? Einen ersten Vorgeschmack auf die Jubiläumsausstellung im Juli zum 30-jährigen Jubiläum des Körperbehindertenvereins Ostwürttemberg (KBVO) gab es jüngst beim Start eines Kunstprojekts.

"Wir schaffen Schönes für unsere Kunstausstellung", lautete das Motto im KBVO-Treffpunkt in der Friedensschule, als Vorsitzende Bettina Ortwein VHS-Dozentin Ina Pfannenschmidt willkommen hieß.

Immerhin 22 Mitglieder waren gekommen, um sich der Kunst in ihrer vielfältigsten Art auf die Spur zu machen. Unter Anleitung der VHS-Dozentin entstanden kreative Kompositionen aus Salzteig - vom Elefanten über Türschilder bis hin zum Eiffelturm als Vorzeichen auf die Reise ins Elsass im Juni.

"Kunst kennt keine Behinderung - mittendrin statt außen vor", heißt dann die Devise, wenn das Projekt fortgesetzt und verfeinert wird.

Der Körperbehindertenverein hat sich mit diesem Projekt dem Vorhaben des Landesverbands angeschlossen. Am kommenden Samstag, 22. Februar, sollen die Kunstwerke bei einem zweiten Treffen in der Friedensschule farblich vollendet werden. Parallel hierzu findet ab 15.15 Uhr die Familienfaschingsfeier des Körperbehindertenvereins statt.

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