«Zwei Profis»: Das ZDF schickt japanischen Kommissar ins Rennen

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Ein japanischer Kommissar bei der Kölner Kripo? Kaum vorstellbar, aber in der ZDF-Welt ist diese personelle Besetzung bereits Wirklichkeit: Daniel Friedrich und Ken Narasaki sind die „Zwei Profis“, die von diesem Mittwoch (15. Januar) an um 20.15 Uhr zehn Folgen lang eine Reihe kniffliger Kriminalfälle lösen und den Umgang miteinander lernen.

Raue deutsche Sitten treffen auf die Höflichkeit eines Asiaten, pragmatische Überlegungen auf fernöstliche Philosophie - so formuliert das ZDF die Begegnung der beiden Kommissare aus zwei Kulturkreisen. Die meisten dieser „Duelle“ zwischen Bernd Krallert (Friedrich) und Ushiro Sato (Narasaki) enden jedoch ausgesprochen friedlich, heißt es vom Sender.

Wie der Zufall es will, wird der asiatische Ermittler darüber hinaus zum Dauergast in der Familie des Deutschen. Damit gesellen sich zu den dienstlichen noch einige familiäre Probleme. Für beide und die Familie des deutschen Kriminalbeamten erweist sich aber bald, dass man auf getrennten Wegen durchaus zum gleichen und erfolgreichen Ziel gelangen kann.

Schauspieler Ken Narasaki stammt aus Los Angeles und war nach eigenem Bekunden noch nie in Japan. Seine Großeltern wanderten aus Asien in die USA aus. Die ZDF-Produktionstochter Network Movies stieß in einer US-Kartei auf Narasaki, der zuerst glaubte, er werde - wie in den USA üblich - wieder für einen Martial-Arts-Film mit Kampfsporteinlagen verpflichtet. Der 43-Jährige ist verheiratet und hat eine Tochter.

„Zwei Profis... und ein Lächeln“ ist der Titel der ersten Folge, in der sich die beiden unterschiedlichen Kollegen kennen lernen. Das ganz normale morgendliche Chaos in der Kölner Familie verhindert, dass Friedrich seinen neuen Kollegen am Flughafen abholen kann. Narasaki muss sich mühsam seinen Weg in das Kommissariat bahnen. Dort sorgt sofort ein mysteriöser Selbstmord für mühsame Recherchen.

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