Bibelkuchen ist ein Genuss

Lesedauer: 2 Min

Der Neu-Ulmer Bäckermeister Karl Albrecht muss ein frommer Mann gewesen sein. Wie wäre er sonst beim regelmäßigen Lesen in der Bibel auf ein leckeres Rezept gekommen, das wunderbar in die Weihnachtszeit passt.

Leider ist Karl Albrecht noch vor dem verdienten Ruhestand gestorben. Aber Kollegen, darunter der Bäckermeister Heinz Pinzer, haben das Rezept aufbewahrt und für die Zukunft gerettet. In diesen Tagen wurde es von Pinzer im Internet veröffentlicht, und er hofft auf viele Hobbybäcker, die es ihm nachmachen. "Es ist wirklich lecker", versichert er.

Für alle, die nicht die größten Bibelkenner sind, hier nun das Rezept, mit dem es auch denen gelingt, die sich nicht zu den "Bibelforschern" zählen. Denn dieser leckere Kuchen mit einem "Geschmäckle" nach Advent und Weihnachten sollte niemandem vorenthalten bleiben.

Und hier jetzt die Zutaten in der Reihenfolge und den Mengen von oben: Butter, Eier, Honig, Semmelmehl (helles Mehl), Rosinen, Milch, Feigen, Mandeln, Salz, Zimt(rinde) und Backpulver, wobei Backpulver in der Bibel nicht vorkommt, denn es war noch nicht erfunden. Für das optimale Ergebnis empfiehlt sich eine Backform in Buchform. Was nicht in der Bibel steht und von Bäckermeister Albrecht vorgeschlagen wurde, hat Heinz Pinzer ergänzt. So hat er den abgekühlten Kuchen mit heißer Aprikosenkonfitüre bestrichen und dann dünn mit Modellier-Marzipan überzogen.

Kommentare werden geladen