Goldener Biber geht an Ulrike Grote

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„Der Film erzählt Geschichten von Tod, Sterben und Vergänglichkeit und macht gleichzeitig Lust auf Leben“, urteilte die Hauptjury über den Film „Was wenn der Tod uns scheidet?“ Dessen Regisseurin Ulrike Grote bekam am Sonntagabend bei der Gala in der Stadthalle Biberach den Goldenen Biber überreicht. Und sie erhielt für ihren Film noch einen zweiten: den Publikumsbiber. „Ein wunderbarer Slalom zwischen Ernsthaftigkeit und Humor“, begründete die Publikumsjury.

Den Debütbiber für den besten Debütfilm vergab die zuständige Jury an den Spielfilm „Novemberkind“ von Christian Schwochow.

Der Dokubiber für den besten Dokumentarfilm ging an Dörte Frank für ihren Film „Stolpersteine“.

Als besten Kurzfilm zeichnete die Jury den Film „Die Klärung eines Sachverhalts“ von Sören Hüper und Christian Prettin mit dem Kurzfilmbiber aus.

Die fünf Gymnasiasten der Schülerjury entschieden sich für den Film „Höhere Gewalt“, der schon während der Filmfestspiele für kontroverse Diskussionen gesorgt hatte. „Wir sehen diesen Film als Warnung und Weckruf für unsere Gesellschaft“, begründeten die Schüler die Vergabe des Schülerbibers an den Film von Lars-Henning Jung.

Der Ehrenbiber der 30. Biberacher Filmfestspiele ging an Regisseur Michael Verhoeven.

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