"Keine Verschwendung"

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Der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel ärgert sich über den Bund der Steuerzahler. Dieser brandmarke den neuen Radweg in Sipplingen als "Verschwendung von Steuergeldern". Wetzel dagegen hält den Radweg für eine wichtige Investition.

"Der Radweg in Sipplingen ist wichtig für die Sicherheit der Radfahrer. Damit setzt sich niemand ein Denkmal und dabei werden auch nicht sinnlos Gelder verschleudert." Wetzel, selbst Fachanwalt für Steuerrecht, sagt, er habe großes Verständnis für den Bund der Steuerzahler und dessen Kampf gegen die Vergeudung öffentlicher Mittel. "Wenn es um das Wohl von Menschen geht, darf man aber nicht nur mit Kosten argumentieren."

Natürlich seien die vier Millionen Euro, die der aus Bundesmitteln finanzierte Radweg insgesamt kosten soll, ein Haufen Geld. "Aber ein Menschenleben ist unbezahlbar." Und ihm falle auch keine andere Lösung als der geplante Radweg ein. Wetzel wohnt in Sipplingen und ist selbst leidenschaftlicher Radler. "Ich habe mit eigenen Augen schon unzählige Male beobachtet, wie gefährlich die Situation auf der B 31 für Radfahrer ist. Es gibt dort ganz kritische Engpässe, vor allem bei Gegenverkehr." Wetzel stört am Standpunkt des Bundes der Steuerzahler zum Radweg vor allem, dass der zwar kritisiert, aber selbst keine Alternative nennen kann."

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