Biberach erinnert sich an Flugzeugkatastrophe

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BIBERACH - Zum 25. Mal jährt sich heute die Flugzeugkatastrophe im Biberacher Ortsteil Birkendorf. Eine französische Militärmaschine war am späten Vormittag des 27. Juni 1983 mit einem Sportflugzeug zusammengestoßen und über Birkendorf abgestürzt. Acht Todesopfer und 13 Verletzte forderte des Unglück. In einem Gottesdienst wird heute daran gedacht.

"Der obere Meisenweg sah aus wie nach einem Bombenangriff", erinnert sich Peter Metz. Der heute 79-Jährige lebte 1983 im Meisenweg, als die französische Militärmaschine mit einem Biberacher Sportflugzeug zusammen-stieß und im Meisenweg abstürzte. Sie riss vier Menschen in den Tod, zerstörte vier Häuser, richtete Millionenschäden an. Auch der französische Pilot der Militärmaschine und die beiden Insassen des Sportfliegers kamen ums Leben. Ein Birkendorfer erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Zahlreiche Helfer waren im Einsatz - neben Polizei, Feuerwehr, Notärzten, Sanitätern und Hilfsorganisationen auch das französische Militär und die Bundeswehr.

25 Jahre nach der Katastrophe soll heute ab 17 Uhr in einem ökumenischen Gottesdienst in der Birkendorfer Kirche St. Josef des Unglücks gedacht werden. Dekan Hellger Koepff und Pfarrer Erhard Galm werden den Gottesdienst halten. OB Thomas Fettback spricht ebenfalls. Und Peter Metz wird über seine Erinnerungen reden.

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