Werke der Kollektion Kuchinke in Überlingen

Lesedauer: 2 Min

Russische Kunst aus sieben Jahrhunderten zeigt die Städtische Galerie in Überlingen am Bodensee seit gestern und noch bis zum 26. Oktober. Präsentiert werden 95 Werke der Berliner Kollektion Norbert Kuchinke von der Ikone bis zur Moderne.

Darunter sind nach Veranstalterangaben Arbeiten von sogenannten inoffiziellen Malern, die staatlicher Repression ausgesetzt waren und im Westen unbekannt sind. Die Schau ist in Kooperation mit dem Museum in Goch (Nordrhein-Westfalen) entstanden, das 2007 eine andere Auswahl aus der Privatkollektion präsentiert hat.

Die Ausstellung in Überlingen hat die Schwerpunkte Ikonen des 15. bis 19. Jahrhunderts, Werke der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts sowie Objekte und Bilder von 1950 bis 1990. Bei dem Blick auf die Arbeiten wird nach Brunners Angaben deutlich, wie die religiöse Malerei die bildende Kunst Russland bis in die Gegenwart geprägt hat. Norbert Kuchinke (Jahrgang 1940) war von 1973 bis 1983 Russland-Korrespondent von „Spiegel“ und „Stern“ und lebt heute als Buch- und Film-Autor in Berlin und Moskau. Die Kuchinke-Sammlung gilt als eine der größten russischer Kunst in Privathand.

www.ueberlingen.de

Kommentare werden geladen