Handtmann erhält als Erster IHK-Medaille

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Arthur Handtmann ist als erste Unternehmerpersönlichkeit mit der goldenen Ehrenmedaille der IHK Ulm ausgezeichnet worden. Die IHK ehrt damit Unternehmer, die sich durch außergewöhnliche Leistungen um die Wirtschaft in der IHK-Region Ulm verdient gemacht haben.

"Arthur Handtmann erfüllt dieses Kriterium wie kaum ein anderer Unternehmer in der Region. Durch sein lebenslanges Engagement hat er dazu beigetragen, Oberschwaben zu einem der wichtigsten Wirtschaftsstandorte im Süden, ja in ganz Deutschland zu machen", sagte IHK-Präsident Dr. Peter Kulitz in seiner Laudatio. Die Verleihung der goldenen Ehrenmedaille war am Montag im Rahmen der Vollversammlung der IHK Ulm in den Räumen der Handtmann-Gruppe in Biberach.

Kulitz würdigte die Leistung Handtmanns, der als "blutjunger Mann" in einer "schwierigen Zeit" einen kleinen Betrieb übernommen und mit "großer Leidenschaft, Begeisterung und viel Einsatz für das Wohl der Firma" zu einem Unternehmen mit Weltmarktgeltung aufgebaut habe.

Engagiert fürs Gemeinwohl

Handtmanns Engagement habe aber auch der Stärkung des Wirtschaftsraums und vor allem dem Gemeinwesen gegolten: So war Handtmann neben vielen anderen Ehrenämtern jahrelang im Gemeinderat der Stadt Biberach und in der Vollversammlung und der IHK Ulm aktiv. Er gründete den Biberacher Unternehmerkreis, um ein Gesprächsforum für Unternehmen vor Ort zu schaffen.

Bereits 1974 rief Arthur Handtmann den Arbeitskreis Schule-Wirtschaft ins Leben. Als einer der ersten trieb er die Öffnung von Schulen für die Arbeits- und Berufswelt voran und setzte sich "als aktiver Gestalter" für die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft ein.

"Jeder Unternehmer weiß, wie stark die Arbeit einen in Anspruch nimmt. Umso bemerkenswerter ist, wie viel Zeit und Energie Arthur Handtmann für das Ehrenamt investiert hat", resümierte IHK-Präsident Kulitz bei der Überreichung der Ehrenmedaille

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