Soldaten löschen in Griechenland

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Drei Transporthubschrauber des Typs CH-53 der Laup-heimer Heeresflieger sind gestern nach Griechenland geflogen. Sie helfen dort bei der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände. 67 Soldaten aus Deutschland sind im Einsatz, 38 davon kommen aus Laupheim.

Am Samstag hat die Bundesregierung zugestimmt, dass drei Hubschrauber aus Deutschland samt Personal in Griechenland bei der Bekämpfung der Brände helfen. Und bereits am Sonntag machten sich fünf Soldaten aus Laupheim auf den Weg in den Süden. Am Montagfrüh folgten dann drei CH-53, bis zum heutigen Dienstag sind 67 deutsche Soldaten in Griechenland angekommen. 38 von ihnen kommen von den Laupheimer Heeresfliegern, 29 vom Schwesterregiment in Rheine.

In den vergangenen Monaten waren die Hubschrauber der Heeresflieger oftmals über dem Laupheimer Baggersee mit den Wasserbehältern unterwegs - diese Löscheinsätze waren nur Übung. Die sich auszahlt, denn in Griechenland wird es nun ernst. Dort gilt es, die Brände unter Kontrolle zu bekommen. Bis gestern war der Stützpunkt der deutschen Helfer ein Flughafen nördlich von Athen. "Das ist eigentlich zu weit weg vom Geschehen, die Brände toben rund eine Flugstunde entfernt", sagt Laupheims Regimentskommandeur Oberst Hans-Christoph Specht auf Anfrage der SZ. Er hofft, dass die deutschen Soldaten schon bald näher an die Brände rücken können.

Noch im Laufe dieser Woche werden zwei Laupheimer Hubschrauber wieder zurückkehren, sie haben dann ihre Flugstunden ausgeschöpft. Ersetzt werden sie durch zwei Maschinen aus Rheine. Bis wann die Soldaten in Griechenland bleiben, sei bisher offen. "Als wir in den 90er-Jahren solch einen Löscheinsatz in Griechenland hatten, waren wir drei Wochen unten", erinnernt sich Specht.

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