Stadt benennt Platz nach Paula Seberich

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Seit Samstag gibt es in Lindau einen "Paula-Seberich-Platz". Damit würdigt die Stadt die Verdienste der verstorbenen Rektorin, Stadträtin und Bürgermeisterin. Oberbürgermeisterin Petra Seidl und der Ehemann der Verstorbenen, Rudi Seberich, enthüllten das Namensschild.

Die Feuerwehr hat den Antrag gestellt, diesen Platzes nach der früheren Bürgermeisterin Paula Seberich zu benennen. "Diese hätte bestimmt gerne heute mitgefeiert", zeigte sich Oberbürgermeisterin Petra Seidl überzeugt. 30 Jahre lang setzte sich Seberich für die Stadt Lindau ein. Die Stadtteile Schönau und Hoyren lagen ihr dabei besonders am Herzen. Faszinierend an ihr sei gewesen, wie Herz und Verstand zusammenkamen, sagte Seidl. Das zeige sich an den Gästen der Feier, von denen viele Paula Seberich auf besondere weise verbunden waren, sei es von Schule oder der Politik her.

Gerade um diesen Platz vor dem Feuerwehrhaus habe sich die Verstorbene immer sehr gekümmert. Paula Seberich förderte beispielsweise den Osterschmuck am nahen Brunnen und wünschte sich diesen Platz als Ort der Begegnung. Paula Seberich engagierte sich daneben auch für die Musikschule, für "Frauen in Not" und die Frauenunion. Die dörfliche Gemeinschaft lag ihr besonders am Herzen. Die Familie Haug, aus der Seberich stammt, könne ab heute auf diesen Platz ganz besonders stolz sein, schloss die Oberbürgermeisterin. Mit Rudi Seberich, dem Ehemann der Verstorbenen, enthüllte Seidl die Platz-tafel. Dazu spielten die Aeschach-Hoyrer Msuikanten unter Christian Rudolf.

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