Vfr Aalen trennt sich von Trainer Frank Wormuth und Manager Uwe Spies

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"Wir haben uns mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer FrankWormuth und Manager Uwe Spies getrennt." Dies teilte gestern Abend der Präsident des Fußball-Regionalligisten VfR Aalen, Berndt-Ulrich Scholz, persönlich mit. Neuer Trainer wird nach der Winterpause der ehemalige KSC-Profi Edgar Schmitt sein.

Heute feiern sie beim VfR Aalen Weihnachten. Gestern saß das Präsidium mit Berndt-Ulrich Scholz und Guido Walter mit dem Aufsichtsrat mit Johannes Moser und Franz Fuchs zusammen. Sie kamen zu dem Schluss, dass es besser sei, die Entscheidung, sich von Chefcoach und Manager zu trennen, noch vor der Feier zu treffen, die beiden darüber zu informieren. Beide werden heute auch nicht beim letzten Spiel vor der Winterpause bei den Amateuren von 1860 München dabei sein. Die Verantwortung für die Mannschaft trägt Co-Trainer Rainer Kraft.

Für FrankWormuth, der die sportlichen Vorgaben nicht erfüllen konnte, kam die gestrige Entscheidung nicht überraschend. "Das Ding ist gelaufen", wusste er schon nach dem 1:1 vergangenen Samstag gegen Tabellenführer SVWehen.

Managerposten bleibt frei

Edgar Schmitt ging als "Euro-Eddy" in die Fußballgeschichte ein, als er mit dazu beitrug, dass der Karlsruher SC 1993 zu Hause im UEFA-Cup den FCValencia mit 7:0 abschoss und in die zweite Runde kam. Schmitt wird am 14. Januar seine Arbeit beim VfR Aalen aufnehmen. "Wir werden vorerst keinen neuen Manager einstellen", teilte Scholz gestern noch mit. Die Arbeit vonSpies teilen sich Helmut Dietterle und Vize-Präsident Guido Walter, der sich an drei Tagen die Woche um den kaufmännischen Bereich kümmern wird. Dietterle ist ab sofort für die sportlichen Belange zuständig.

Beide spielen zu oft remis

Bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft heute auf die Veränderungen reagiert, ob ihr groß nach Feiern nach der Rückkehr zu Mute ist. Ein Sieg jedenfalls könnte sicherlich dazu beitragen. EinSieg, der durchaus im Bereich des Möglichen liegt, obwohl sich heute die beiden Mannschaften mit den meisten Unentschieden gegenüberstehen. Zehn Remis in 19 Spielen haben die Aalener geholt. Münchens Trainer Marco Kurz hat neun Unentschieden zu Buche stehen, mit 26:26 eine ausgeglichene Torbilanz, während Aalen mit 29:28 Treffern dasteht.

Für die Spieler des VfR Aalen geht es nach der Partie in die Winterpause bis Mitte Januar. Ende Januar fliegen die Aalener für zehn Tage zum Trainingslager nach Malta.

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