"Hölla-Hexa" und "Kessler-Treiber" bereichern den Karneval

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ALLMENDINGEN/EHINGEN --Ein Doppeldeckerbus voller Narren aus Ehingen und Allmendingen startet am frühen Morgen des Rosenmontags. Ziel der 30 "Hölla-Hexa" sowie 55 "Kessler-Treiber" und Fanfaren-Bläser ist der berühmte Mainzer Rosenmontagsumzug.

Von unserem Redakteur Dietmar Burgmaier

"Wir haben bereits am Mainzer Karnevalsumzug des vergangenen Jahres teilgenommen", sagte der zweite Vorsitzende der Ehinger "Hölla-Hexa", Mark Lison, im Gespräch mit der SZ. Der Ehinger Fasnetsverein ist seit zwei Jahren mit der Karnevals-gesellschaft der "Entenbrüder" aus Nackenheim, einem Ort bei Mainz, befreundet. Diese Gruppe nimmt an den jährlichen Rosenmontags-Umzügen in Mainz teil, und die "Hölla-Hexa" und "Kessler-Treiber" aus Allmendingen schließen sich ihr an.

"Auf unseren Narrenruf ,Hölla-Hexa" werden wir in Mainz verzichten", kündigt Mark Lison an, "stattdessen rufen wir wie die Einheimischen: ,Helau!"" Der Kontakt zu den Nackenheimer Entenbrüdern wurde von einem Suppinger Narren vermittelt. "Mit der Teilnahme an dem Mainzer Umzug geht für mich ein Traum in Erfüllung", so Lison.

Die "Hölla-Hexa" haben die Allmendinger Zigeunergruppe eingeladen, sie am 28. Februar nach Mainz zu begleiten - ein Dankeschön der Ehinger Narren  für die gemeinsame Ausrichtung des Sommerfests der Narrenvereinigung "Alb-Donau-Region" in der Allmendinger Mehrzweckhalle im vergangenen Jahr.

Am Fasnetsdienstag bereichern die Zigeunergruppe und die "Hölla-Hexa" den Karnevalsumzug in Nackenheim. Bei dieser Veranstaltung sind die Ehinger und Allmendinger die einzigen Maskenträger, weil dieser Brauch in Mainz nicht gepflegt wird.

Die Rückreise treten die "Hölla-Hexa" um 20 Uhr an. Die Fasnet wird für die Gäste des Mainzer Karnevals deshalb im Bus ausklingen: Kehraus auf dem Weg in die Heimat.

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