Jan Sprünken soll Ulmer Team verstärken

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Seit gestern ist klar, dass es für die Ulmer Basketballfans kein Wiedersehen mit Peter Heizer geben wird: Der Kapitän geht nach zwei Jahren von Bord und wird künftig für einen anderen Verein spielen. Dafür haben die Ulmer mit Jan Sprünken (bisher Schwelm) einen weiteren Aufbauspieler verpflichtet.

Da Heizer immer betont hatte, gerne weiterhin für Ulm spielen zu wollen, wurde er ganz offensichtlich bei den Donaustädtern nicht mehr gebraucht. Die Verpflichtung von Sprünken haben die Ulmer zum Teil einem anderen Ex-Spieler zu verdanken: Artur Kolodziejski stellte den Kontakt zu seinem Kumpel her, der nach einem frustrierenden Erstliga-Jahr mit Schwelm und einem Rucksack-Urlaub im südamerikanischen Dschungel auf der Suche nach einem neuen Verein war.

Die Schwelmer hatten im Oberhaus nur vier Siege gefeiert und waren letztlich sang- und klanglos abgestiegen. Sprünken war eigentlich nur als Ersatzmann für Topscorer Gabsys vorgesehen und stand dann doch im Schnitt gut 14 Minuten auf dem Feld. Richtig stark spielte er gegen Ende der Saison, als eine ganze Reihe von Spielern Schwelm bereits verlassen hatten. Gegen Bamberg beispielsweise traf Sprünken drei von fünf Dreiern und machte insgesamt 19 Punkte.

"Wertvoll sind aber auch die vielen kleinen Dinge, die er auf und neben dem Feld für die Mannschaft macht", begründet der Ulmer Manager Thomas Stoll die Verpflichtung des 28 Jahre alten und 1,93 Meter großen Spielers: "Dazu ist Jan ein Spieler, der das Team über die eigenen Interessen stellt und dessen Ego es auch aushält, wenn er von der Bank kommt".

Beim Oberligisten SV Oberelchingen ist Kontinuität angesagt: Abteilungsleiter Dieter Betz und Sportwart Wolfgang Mohr sind sich inzwischen mit dem Trainergespann Sandor Szücs und Lothar Pellkofer über die weitere Zusammenarbeit einig geworden. Auch der Großteil der Spieler hält den Elchen die Treue und nur Jochen Dirr wird wie berichtet zum Regionalliga-Aufsteiger FV Weißenhorn wechseln. }

Jan Sprünken vom Bundesliga-Absteiger Schwelm wechselt in der neuen Saison nach Ulm. Foto: Privat

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