Für Hochbett ist unter Umständen amtliche Genehmigung nötig

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Deutsche Presse-Agentur

Für den Bau eines Hochbettes in der Wohnung ist unter Umständen eine Genehmigung durch das örtliche Bauamt nötig. Darauf weist der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Rings Deutscher Makler (RDM) in Köln hin.

Das ist dann der Fall, wenn die Liegefläche fest in den Wänden verankert wird - mit langen Schrauben oder durch das Einbauen von Trägerbalken nach Aufstemmen der Wände.

Auf jeden Fall ist eine Erlaubnis auch dann nötig, wenn das Bett eine Art Empore werden und neben der Matratze etwa auch einem Regal Platz bieten soll. Das „vereinfachte Baugenehmigungsverfahren“ dauert vier bis sechs Wochen. Eingereicht werden müssen eine Beschreibung und eine Zeichnung der geplanten Bettkonstruktion. Die Kosten für die Erlaubnis betragen mindestens 50 Euro und höchstens ein Sechshunderttausendstel der Kosten für das Bett.

Auch der Vermieter muss für ein solches Bauvorhaben laut RDM sein Einverständnis geben. Beim Auszug muss der Mieter das Hochbett wieder abbauen, wenn der Vermieter darauf besteht. In aller Regel keine Genehmigung durch Bauamt und Vermieter ist nötig, wenn das Hochbett frei steht und nur zur Sicherung mit den Wänden verschraubt wird.

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