Harmonikafreunde umrahmen die Ehrungen

Lesedauer: 3 Min

Barrierefrei mit ebenerdigem Zugang wurde die Turn- und Festhalle schon vor über 40 Jahren behindertengerecht konzipiert. Dies war ein guter Grund für den Körperbehindertenverein Ostwürttemberg, hier in langjähriger Tradition am Zweiten Adventssonntag seine weihnachtlichen Feier abzuhalten.

"Barrierefreiheit in den Köpfen" und im öffentlich-rechtlichen Baubereich Behinderten gegenüber, sei aber leider noch keine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit, bedauerte Vorsitzende Bettina Ortwein. Sie nannte als gravierendes Beispiel den geplanten Bahnhofsumbau in Oberkochen, gegen den schon eine Verbandsklage laufe.

Ganz anders der Empfang in Westhausen, wo schon seit zwei Jahrzehnten die Harmonikafreunde mit Hans Oppold die Weihnachtsfeier umrahmen. Der Kunstradsportverein Aalen- Hofen gab Darbietungen und ein Grußwort sprach Landtagsabgeordnete Ulla Haußmann, die mit der Behindertenkoordinatorin des Ostalbkreises, Petra Pachner und Volker Grab von der Konrad- Biesalski- Schule Wört zu den Ehrengästen zählte.

Eine Reihe von Veranstaltungen im Neuen Jahr wurden angesprochen, die den Ausbau von Zuversichtlichkeit Behinderter und deren Angehörigen fördern, darunter der Treff im Oberalfinger Kellerhaus, wo man jeden ersten Montag im Monat, erstmals wieder am 7. März um 20 Uhr zusammenkommt.}

Seit Jahrzehnten dabei und ehrend erwähnt, hier im Hintergrund die Harmonikagruppe Westhausen mit Hans Oppold (vorne rechts), die schon seit Jahrzehnten die Weihnachtsfeier des Körperbehindertenvereins Ostwürttemberg umrahmt. Geehrt wurden Ilona Haist (vorne mit Urkunde), rechts daneben ihre Mutter Margarete Haist für 25jährige Zugehörigkeit zum Verein. Links stellvertretender Vorsitzender Helmut Dufek, zweite von rechts Vorsitzende Bettina Ortwein. Foto: Mayer

Kommentare werden geladen