Diana-Chauffeur hatte möglicherweise Geheimdienstkontakte

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Nach dem Unfalltod von Prinzessin Diana in Paris vor sieben Jahren sollen auch mögliche Verbindungen ihres Chauffeurs Henri Paul zu britischen Geheimdiensten untersucht werden. Wie die Boulevardzeitung „Daily Express“ (Donnerstagausgabe) berichtete, will Scotland Yard mehrere ranghohe Geheimdienstoffiziere befragen.

Die erste britische Untersuchung um die Umstände des Todes von Diana und ihrem Freund Dodi al Fayed wird von Scotland Yard Chef John Stevens geleitet und soll im nächsten Sommer vorgelegt werden. Stevens hatte versprochen, bei seinen Nachforschungen auch alle „Verschwörungstheorien“ in Zusammenhang mit Dianas Tod zu berücksichtigen. Er habe bestätigt, dass auch Geheimdienstexperten angehört werden sollten, schrieb der „Express.“

Der Zeitung zufolge hat im Verlauf der Untersuchungen die Frage „an Bedeutung gewonnen“, ob der bei dem Unfall ebenfalls getötete Paul Informant des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 war. Die französischen Justizbehörden waren in ihrer Untersuchung zu dem Schluss gekommen, dass Paul betrunken war und den Unglücks-Mercedes in einem Pariser Straßentunnel gegen einen Pfeiler fuhr.

Laut „Express“ will Scotland Yard unter anderem die Frage geklärt wissen, ob Paul vor der Todesfahrt mit einem MI6-Beamten zusammentraf. Der Chauffeur habe US-Dollar im Wert von etwa 1500 Euro bei sich getragen. Außerdem habe Paul 13 Bankkonten mit einem Vermögen von mehr als 150 000 Euro sein Eigentum genannt.

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