Ullstein Verlag eröffnete Berliner Verlagshaus

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Der von München nach Berlin zurückgekehrte, traditionsreiche Ullstein Verlag hat am Freitag offiziell sein neues Verlagshaus in Berlin eröffnet.

Dafür wurde am Oranienburger Tor in der Friedrichstraße das altehrwürdige Friedrichs-Gymnasium von 1848 nach Plänen des englischen Stararchitekten David Chipperfield umgebaut und um zwei Geschosse aufgestockt.

Der Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf (PDS) begrüßte „den Heimkehrer“ mit den Worten: „Ullstein kehrt zu seinen Wurzeln zurück und ist wieder ganz in der Nähe des alten Berliner Zeitungsviertels zu Hause, wo Leopold Ullstein seinen Zeitungskonzern aufbaute und wo Louis Ullstein vor 101 Jahren den Buchverlag gründete“. Die Ullstein- Eule sei neben dem Berliner Bären das heimliche zweite Wappentier der Hauptstadt.

Zur Ullstein-Verlagsgruppe gehören Propyläen, Marion von Schroeder, List, Econ und Claasen. Der Medienkonzern Axel Springer hatte die 1960 erworbenen Ullstein-Buchverlage nach München verlegt und 2003 gänzlich verkauft. Der neue Eigentümer - die Stockholmer Bonnier-Gruppe - entschied, Ullstein zurück nach Berlin zu bringen. Der Ullstein-Buchverlag war 1903 unter dem Dach des von Leopold Ullstein und seinen fünf Söhnen geleiteten Berliner Zeitungs- und Zeitschriftenunternehmens gegründet worden.

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