Auf dieser Strecke ziehen die Narren beim Ringtreffen am 9. Februar durch Nendingen.
Auf dieser Strecke ziehen die Narren beim Ringtreffen am 9. Februar durch Nendingen. (Foto: Repro: Wuchner)
Wolfgang Wuchner

Rund 4000 Narren aus 32 Zünften werden am Sonntag, 9. Februar, beim Umzug im Rahmen des 51. Ringtreffens des Narrenfreundschaftsrings Schwarzwald-Baar-Heuberg in Nendingen erwartet. Sie werden von 23 Musikkapellen und Guggenmusiken begleitet. Die Zuschauer entlang der närrisch geschmückten Straßen des Stadtteils dürfen sich auf einen farbenfrohen Umzug freuen.

Aber auch an den beiden Tagen zuvor, am Freitag, 7., und Samstag, 8. Februar, gibt es im Festzelt beste närrische Unterhaltung. Jeweils ab 19.30 Uhr beginnt an diesen beiden Tagen ein Brauchtumsabend mit Häsvorstellungen der Zünfte sowie musikalische Unterhaltung durch Guggenmusiken. Anschließend gibt es am Freitag musikalische Unterhaltung mit der Band Prof. Alban & Heimleuchtern sowie am Samstag eine Partynacht mit Matze Ihring.

Eingeläutet wird das Ereignis bereits zwei Wochen zuvor, am Samstag, 25. Januar. Auf dem Latschari-Platz vor dem Schulhaus stellt die Hau-Giebelzunft Heinstetten den Narrenbaum. Dazu machen die Nendinger um 18 Uhr einen Hemdglonker-Umzug. Die Musikkapelle wird das Baumstellen umrahmen. Für Hemdglonker und Zuschauer haben Besenwirtschaften geöffnet sowie das Ringerlokal, das Heizerheim, die Pizzeria „La Luna“ und die Bar im Narrenschopf.

Am Samstag, 8. Februar, gibt es ab 13 Uhr im Festzelt einen närrischen Kindernachmittag mit Beteiligung der beiden Kindergärten. Ein buntes Programm ist geboten mit Garde- und Show-Tänzen sowie Brauchtumsvorführungen.

Am Sonntag, 9. Februar, beginnt das närrische Geschehen um 9 Uhr mit einer Narrenmesse in der katholischen Kirche St. Petrus und Jakobus. Dann folgt um 10 Uhr im Festzelt der Zunftmeisterempfang, bei dem die Schirmherren, Oberbürgermeister Michael Beck und Ortsvorsteher Franz Schilling, sowie der Präsident des Narrenrings Kurt Szofer, Landesjustizminister Guido Wolf und Landrat Stefan Bär dabei sein werden. Zunftmeister Stefan Lehrmayer überreicht Orden der Narrenzunft Nendingen.

Die Umzugsteilnehmer stellen sich im Bereich der Altental-, Jakob-, Gerold- und Antoniustraße auf. Um 13.30 Uhr beginnt der Umzug. Dieser verläuft auf der Mühlheimer Straße vom früheren Gasthaus „Anker“ in Richtung Tuttlingen bis zur Einmündung Donautalstraße beim Gasthaus „Adler“. Wenige Meter später biegt er auf die Kirchstraße ein und zieht bis zur Pfarrkirche. Von dort aus geht’s bis zur Schule. Dann kommt die letzte Etappe auf dem Abschnitt „Am Sträßle“ bis zum Festzelt. Entlang der Aufstellungs- und Umzugstrecke sind Besenwirtschaften eingerichtet.

Die Verkehrsteilnehmer müssen sich am Sonntag darauf einrichten, dass die L 277 Ortsdurchfahrt Nendingen aus beiden Richtungen von 12 bis 18 Uhr vollständig gesperrt ist. Die Umleitung für den überörtlichen Verkehr erfolgt über Neuhausen o. E. und ab Bergsteig.

Die Busse der Zünfte parken im Industriegebiet. Autos aus Richtung Tuttlingen werden bis 12 Uhr in die Bereiche Fronhof und Bahnhof sowie auf den Parkplatz Donau-Hallen geleitet. Wer aus dem Donautal kommt, parkt in der Halldorfer-, Altental- und Brenntenstraße, im Siedlungsweg, Galgenweg, Grundweg und Unter Hoch.

Ab Mühlheim-Bahnhof und in Tuttlingen an der Carl-Zeiss-Straße bei der Firma KLS Martin fahren ab 11.30 Uhr Pendel-Busse im 15-Minuten-Takt nach Nendingen und nach dem Umzug im gleichen Takt zurück.

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