31-jährige Wanderin stürzt im Bregenzer Wald in den Tod

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 Polizei sucht mit Hubschrauber nach Frau.
Ein Hubschrauber im Einsatz. (Symbolfoto) (Foto: Wolfram Kastl)
Schwäbische Zeitung

Eine 31 Jahre alte Frau ist bei Bregenz auf einem Weg ausgerutscht und über eine Geländekante gestürzt. Sie kam bei dem Sturz ums Leben.

Die deutsche Urlauberin war allein auf einer Mehrtageswanderung unterwegs. Am Freitagnachmittag wanderte sie nach Polizeiangaben auf der ehemaligen Bahntrasse der Wälderbahn entlang der Bregenzer Ache von Doren kommend in Richtung Kennelbach.

Vor dem Tunnelportal über Geländekante gefallen

Im Bereich der Brücke Trübenbach im Gemeindegebiet von Bregenz/Fluh verließ sie die Bahntrasse noch vor dem Eisenbahntunnel und folgte einem nicht markierten Fußweg bergwärts. Dabei dürfte sie vom Fußweg in unwegsames Gelände geraten und an einer steilen Stelle ausgerutscht und 80 Meter abgestürzt sein.

Die Frau stürzte direkt vor dem westlichen Portal des Tunnels, unterhalb einer senkrecht abfallenden, etwa acht Meter hohen Geländekante, auf die ehemalige Bahntrasse. Sie überlebte den Sturz nicht.

In den Rettungs- und Bergeeinsatz waren die Wasserrettung mit zehn Personen, die Crew C8, die Libelle Vorarlberg und die Alpinpolizei eingebunden.

Jedes Jahr im Sommer hat die Bergrettung viel zu tun: Wanderer stürzen, können durch Überanstrengung nicht mehr weiter laufen, haben sich verirrt oder brauchen Hilfe. Eine Tour in die Berge ist kein Spaziergang - so kommen Sie sicher auf den Berg und wieder ins Tal.
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