2,7 Millionen Euro für schnelleres Internet

 Sorgt für einen Schub in die digital-gigabitfähige Zukunft: Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (Zweiter von links)
Sorgt für einen Schub in die digital-gigabitfähige Zukunft: Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (Zweiter von links) überreicht Bürgermeister Roland Haug (Zweiter von rechts) die Breitbandförderbescheide für die Gemeinden Ebersbach-Musbach und Hoßkirch. Vom Bundestag ist Abgeordneter Axel Müller mit dabei, ebenso Landtagsabgeordneter August Schuler. (Foto: Jo Herrmann)
Schwäbische Zeitung

Im Zuge der politischen Ambitionen für eine flächendeckende, gigabitfähige Breitbandinfrastruktur im ländlichen Raum haben die Gemeinden Ebersbach-Musbach und Hoßkirch einen weiteren Etappensieg beim Breitbandausbau-Marathon errungen, das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Das Land Baden-Württemberg hat auf die Bundesförderung folgend nunmehr Gelder in Höhe von insgesamt mehr als 195 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Insgesamt erhielten 89 Breitbandprojekte von 24 Antragsstellern positive Breitbandförderbescheide, so auch die Gemeinden Ebersbach-Musbach für Außengehöfte und die Orte Boos, Menzenweiler, Schwemme, Geigelbach, Oberweiler in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro sowie Hoßkirch für den Hauptort plus Außenbereiche eine Gesamtsumme von rund 1,2 Millionen Euro. Die Übergabe der Zuschussbescheide durch Innenminister Thomas Strobel, MdL, an Bürgermeister Roland Haug fand kürzlich persönlich im Rahmen einer Veranstaltung in Vogt im Allgäu statt.

„Aus Gemeindesicht stellt dies einen weiteren Schritt in Sachen hiesig flächendeckendem und dringend notwendigem Breitbandausbau dar“, wird Bürgermeister Roland Haug von Ebersbach-Musbach und Hoßkirch in der Mitteilung zitiert. Es sei ein weiterer signifikanter Schritt, jedoch einer von insgesamt sehr vielen, bis final baulich umgesetzt werden kann und schnelles Internet tatsächlich an Ort und Stelle zur Verfügung stehe. Ein weiterer Wermuts-Tropfen, zehn bis 20 Prozent der Millionen-Investitionen werden bei der Kommune selbst hängenbleiben.

Nichtsdestotrotz sei seine Herangehensweise an diese Mammutaufgabe immer positiv ausgerichtet, um trotz etlicher Hürden dem Bürger in Zeiten exponentiell wachsender Datenmengen auch eine digital funktionierende Infrastruktur zu bieten, sprich ein funktionierendes schnelles Internet. Mit im Boot der flächendeckenden und zukunftsfähigen Internetversorgung ist der 2010 gegründete Zweckverband Breitbandausbau im Landkreis Ravensburg, ohne die eine Kommune ‚leer‘ dastehen würde, so Haug. Insgesamt 39 Gemeinden bilden den Zweckverband, der den Kommunen bei der Planung, Förderung und Durchführung des Breitbandausbaus zur Seite steht, damit jeder Haushalt, jeder Gewerbetreibende und jede kommunale Einrichtung mit Glasfaser angebunden wird.

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