233 000 Euro Zuschuss fürs Bildungszentrum

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Schwäbische Zeitung

Markdorf (sz) - Neue Datenleitungen oder Dächer: Mit einem großen Sanierungsprogramm hilft die grün-geführte Regierung landesweit Schulen, ihre Gebäude, Heizungen oder Technik zu erneuern, teilt Grünen- Landtagsabgeordneter Martin Hahn mit. Auch die Werkrealschule und das Gymnasium im BZM profitiert von den dringend benötigten Mitteln: Mit den Fördergeldern will das BZM die Beleuchtung und die Wandverkleidung erneuern, sowie Brandschutz- und Schallschutzmaßnahmen durchführen.

„Das Förderprogramm ist eine echte Zukunftsinvestition, denn unsere Jugend braucht gute Bildung. Sie ist die Grundlage für unsere starke Wirtschaft im Südwesten und maßgeblich für eine gute Integration der Kinder der zu uns geflüchteten Menschen. Gute Bildung braucht gute Rahmenbedingungen und dafür mache ich mich stark“, sagt dazu der Landtagsabgeordnete Martin Hahn. „Jeder kennt die Berichte unserer Kinder von undichten Gebäuden und maroden Toiletten. Mit der schlagkräftigen Summe von insgesamt über einer halben Milliarde Euro greifen wir den Kommunen flächendeckend unter die Arme, damit sie die Mängel in den Schulen rascher und effektiver beseitigen können“, sagt MdL Martin Hahn.

Das Land schüttet in einer ersten Tranche einen Betrag von 172 Millionen Euro vom kommunalen Sanierungsfonds aus. Insgesamt stehen aus dem Kommunalen Sanierungsfonds 337 Millionen Euro für Schulsanierungen zur Verfügung. Weitere 251 Millionen Euro steuert der Bund bei. Aus diesen Fördertöpfen kommen insgesamt 3,249 Millionen Euro allein Schulen im Bodenseekreis zugute. Ob eine Schule für ihr Sanierungsprojekt öffentliche Gelder erhält, orientiert sich an festen Vorgaben: So kommen Bauvorhaben von mehr als 200 000 Euro in Frage. Bewilligt werden die Anträge vom zuständigen Regierungspräsidium.

Auch zum Klimaschutz trüge die Sanierung von Gebäuden einen wichtigen Teil bei, so der grüne Landtagsabgeordnete Martin Hahn weiter. „Wir müssen alles daran setzen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Rund 20 Prozent der Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg geht auf Gebäude zurück. Das Land geht als Vorbild voran, indem es durch kluge Sanierungen in Schulen die Klimabilanz verbessert.“

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