Janina Lehmann kommt mit der Yamaha YZ250F bereits sehr gut zurecht.
Janina Lehmann kommt mit der Yamaha YZ250F bereits sehr gut zurecht. (Foto: Lehmann/sbo)
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Die letzten Vorbereitungen für die anstehende Motocross-Saison 2020 laufen. Dann will auch die Langenschiltacherin Janina Lehmann wieder ihr Können zeigen. Ab März will sie bei WM-Rennen an den Start gehen.

Rückblick: Im Juni 2019 hatte Janina Lehmann aufgrund eines Oberschenkelbruchs die Saison vorzeitig beenden müssen. Sie verpasste auf ihrer Suzuki RMZ-250 so nicht nur einige wichtige Rennen der deutschen Meisterschaft, sondern auch die heiße Phase der EM- und WM.

In der Genesungspause – inklusive noch einer Schulteroperation – wechselte sie allerdings die Motorradmarke. Die 23-Jährige wird nun auf einer Yamaha YZ250F unterwegs sein. Mehr Leistung (42 PS, Höchstgeschwindigkeit 130 Stundenkilometer) und einen Elektrostarter: Lehmann ist von ihrer Maschine begeistert. „Mein neues Motorrad gefällt mir sehr gut. Ich kam bereits seit der ersten Ausfahrt bestens mit diesem zurecht.“

Diese fand Anfang Januar statt. „Dabei hätte ich eigentlich erst wieder Ende Januar auf einem Bike sitzen sollen“, konnte es Lehmann nicht abwarten, wieder Vollgas zu geben. Die Langenschiltacherin ist also seit Anfang des neuen Jahres in Europa unterwegs, um an ihre alte Form zu gelangen.

Und sie scheint auf einem guten Weg dazu zu sein. Janina Lehmann blickt auf jeden Fall optimistisch auf das erste Rennen der Saison am 1. März in Matterley Basin (England), das bereits zur Weltmeisterschaft zählt. „Ich fiebere dem Auftakt entgegen“, sagt die junge Langenschiltacherin. Schon eine Woche später findet die zweite WM-Runde in Valkenswaard (Niederlande) statt.

„Ich habe in den vergangenen Monaten hart an meiner Fitness gearbeitet, damit ich so schnell wie möglich auf mein altes Level zurückkomme. Momentan läuft das Training nach meinen Vorstellungen. Ich freue mich riesig auf den Startschuss der Saison. Mein Ziel für die ersten beiden Rennen ist es, mich nicht zu verletzen und nicht zu viel zu wollen. Nach so einer langen Verletzungspause muss ich mich erst selbst neu einordnen. Ich will mich aber von Rennen zu Rennen verbessern.“

Janina Lehmann macht sich also keinen großen Druck. „Ich will einfach Spaß haben und schaue, welche Ergebnisse bei den ersten WM-Rennen herausspringen“, betont die 23-Jährige.

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