Überzeugungsarbeit leisten

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Tobias Rehm
Tobias Rehm

Hinter Erlenmoos liegt ein spannender Wahlsonntag. Michael Hermann war wie erwartet in der Außenseiterrolle, den Zweikampf zwischen Wolfgang Späth und Stefan Echteler entschied Letzterer für sich. Echteler strotzt vor Tatendrang, wohl wissend, dass es ab September genug zu tun gibt, wenn der Bürgermeisterposten in Erlenmoos dann sieben Wochen lang verwaist war.

Ein solch knappes Wahlergebnis bedeutet aber auch, dass Stefan Echteler bei vielen Erlenmoosern Überzeugungsarbeit leisten muss. Genauer gesagt bei 451 Wahlberechtigten, die ihre Stimme einem anderen Kandidaten gegeben haben. Die Themen, an denen er sich messen lassen muss, hat er im Wahlkampf bereits vorgegeben: Bauplätze, schnelles Internet, Kinderbetreuung, künftige Nutzung des ehemaligen Gasthauses Ochsen – um nur ein paar wenige zu nennen.

Die Erlenmooser sind ihrerseits gefordert, das von Echteler angebotene „offene Ohr“ zu nutzen und den direkten Kontakt zu ihrem neuen Gemeindeoberhaupt zu suchen. Die Grundlage, um den von Alexandra Scherer eingeschlagenen Weg erfolgreich fortzusetzen.

t.rehm@schwäbische.de

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