Ältere im Verkehr eher Opfer als Unfallverursacher

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Deutsche Presse-Agentur

Ältere Verkehrsteilnehmer sind weitaus häufiger Opfer als Verursacher von Unfällen. Eine Studie der Allianz Versicherung habe ergeben, dass weniger als elf Prozent aller Unfälle durch Senioren verursacht werden.

Sie stellen jedoch rund 20 Prozent der Bevölkerung, teilt das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) in Berlin im „informationsdienst altersfragen“ mit. Bei den im Straßenverkehr Getöteten sei die Zahl dagegen höher als der Anteil an der Bevölkerung: 23 Prozent aller Unfalltoten sind älter als 65 Jahre. Besonders häufig betroffen sind demnach Fußgänger, Fahrradfahrer und Pkw-Mitfahrer.

Bei den Über-75-Jährigen steige die Unfallgefahr und das Risiko von selbstverursachten Unfällen an. Insgesamt gingen im Jahr 2006 rund 12 500 Unfälle mit Personen- oder schwerem Sachschaden auf das Konto Älterer, so das DZA. Die 18- bis 24-Jährigen verursachten dagegen mehr als 78 000 Unfälle. Ältere Verkehrsteilnehmer stellten somit kein erhöhtes Risiko im Straßenverkehr dar.

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