Der Journalismus hat sich verändert. Wir wissen heute sehr viel mehr darüber, welche Inhalte die Leserinnen und Leser von schwäbische.de besonders interessieren als noch vor einigen Jahren. Das hilft uns, besser zu werden. Wir analysieren dafür unterschiedliche Nutzungsdaten.

Die Daten zeigen uns zum Beispiel, welche Texte Sie lesen und ob Sie mehrmals am Tag auf unsere Seite kommen, ob Sie vom Computer oder dem Smartphone aus auf unsere Inhalte gelangen oder vielleicht auch über Facebook.

Ihre Nutzung hat Auswirkung darauf, wie wir arbeiten. Denn unser Ziel ist es, Ihnen möglichst viele relevante Inhalte zu präsentieren. Themen, die Sie interessieren - bestenfalls zu genau der Zeit, wenn Sie sie haben wollen. 

Das können wir nur erreichen, wenn wir wissen, wie sie unsere Inhalte nutzen, was Sie gut oder auch schlecht finden. Wer also die Menschen sind, die schwäbische.de lesen - und wo ihre Interessen liegen. Neben unserem journalistischen Gespür und der tiefen Kenntnis der Region und der Menschen, die hier leben, helfen uns Nutzungsdaten dabei.

Ein Beispiel: Wenn wir durch die Analyse der Nutzungsdaten wissen, dass besonders morgens zwischen 7 Uhr und 8 Uhr und abends zwischen 18 Uhr und 20 Uhr viele Leserinnen und Leser auf unsere Website oder unseren Inhalten sind, dann müssen wir natürlich genau zu dieser Zeit möglichst viele interessante Inhalte für genau diese Besucherinnen und Besucher bieten. Sie sagen uns das indirekt über Ihre Nutzungsdaten - und wir können darauf reagieren.

Wir beachten bei allem, was wir tun, den Datenschutz

Besonders wichtig ist für uns in diesem Zusammenhang das sogenannte Webtracking - also die Erfassung der Klicks und Aktionen, die eine Nutzerin oder ein Nutzer auf unserer Seite macht. Anhand der Daten, die wir dadurch gewinnen, lässt sich sehr genau nachzeichnen, was jemanden interessiert oder nicht. 

Es ist für uns selbstverständlich, dass wir bei all dem die Regeln des Datenschutzes beachten. Es geht uns also nicht darum zu durchleuchten, wie eine einzelne Person tickt. Es geht vielmehr darum, Tendenzen von Gruppen oder der gesamten Leserschaft zu erkennen – und aus diesen Erkenntnissen ein besseres Produkt für unser Publikum zu machen.

Daten sorgen für notwendige Diskussionen in der Redaktion 

Die wichtigsten Daten sind für die ganze Redaktion zugänglich – ob auf dem Dienstcomputer oder auf großen Bildschirmen in der Redaktion. Die Kolleginnen und Kollegen können also (fast) in Echtzeit sehen, was auf unserer Website passiert. Sie sehen zum Beispiel, welche Inhalte am meisten gelesen werden oder wie viele Besucherinnen und Besucher an einem bestimmten Tag auf unserer Seite waren. Sie sehen auch, wie viele Menschen ein neues Digital-Abos abgeschlossen haben.  

Diese Informationen sind wichtig, denn daraus entstehen notwendige Diskussionen für unsere Arbeit.

Wir fragen uns zum Beispiel immer wieder, ob es Themen gibt, über die wir nicht mehr so ausführlich berichten müssen, weil sie auf wenig Interesse stoßen, und uns stattdessen um andere Themen verstärkt kümmern sollten. Wir fragen uns auch, wie wir es am besten schaffen, unsere treuesten Leserinnen und Leser zufriedenzustellen.

Das alles geht nur, wenn uns die Menschen, die unsere Seite besuchen, Zugang zu ihren Daten geben und in die Auswertung und Nutzung in anonymer Form einwilligen. Sie haben sicher schon die sogenannten Cookie-Banner auf unserer Webseite entdeckt. Sie erscheinen, wenn Sie zum ersten Mal auf unserer Webseite sind – und auch jedes Mal, wenn wir unsere Dateneinstellungen überarbeiten. In diesem Fenster können Sie der Verarbeitung personenbezogener Daten zustimmen – und so dabei helfen, unsere Inhalte und Produkte besser zu machen und auf Ihre individuellen Interessen und Bedürfnisse zuzuschneiden. 

Doch bei aller Wichtigkeit dieser Daten: Wir sind ein journalistisches Qualitätsportal und verfolgen publizistische Ziele. Wir haben eine gesellschaftliche Aufgabe, wir wollen informieren und einordnen, analysieren und erklären. Das heißt, dass wir nicht ausschließlich auf das schauen, was uns Daten und Zahlen verraten, wenn wir redaktionelle Entscheidungen treffen. Die Daten sind dabei aber eine Ergänzung - und manchmal auch ein hilfreiches Korrektiv.

Haben Sie vielleicht selbst Fragen, die unsere Arbeit betreffen, mit denen wir uns in einem Blogeintrag beschäftigen sollten? Schreiben Sie uns eine Mail an einsichten@schwaebische.de.