Fünf Menschen fahren im Oktober 2020 in einem Auto auf der B31 am Bodensee in Richtung Meersburg. Am Ende einer zweispurigen Strecke kommt das Fahrzeug ins Schleudern, gerät auf die Gegenspur, kracht in einen entgegenkommenden Lastwagen. Ein 12 Jahre alter Junge und ein 35-jähriger Mann im Wagen sterben noch an der Unfallstelle. Der 18-jährige Beifahrer stirbt wenig später im Krankenhaus. Die Fahrerin des Wagens und ein 11 Jahre altes Mädchen überleben schwer verletzt.

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Der Verlag Schwäbisch Media und damit die Schwäbische Zeitung nimmt in diesem Jahr an Table Stakes Europe teil, ein Programm zur digitalen Transformation von Lokal- und Regionalzeitungen. Teile des Programms werden von Google finanziert. Wir sind uns dieser nicht unproblematischen Partnerschaft bewusst.

Es gibt verschiedene Programme, die Verlage in Deutschland - regionale oder überregionale, große oder kleine - in ihrer Arbeit unterstützen.

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"Wie können Sie Herrn XY ein Forum für seine volksverdummenden Aussagen bieten?“ Leser-Zuschriften wie diese sind nach der Veröffentlichung eines Interviews keine Seltenheit. Denn gerade bei dieser Textsorte fällt es mancher Leserin und manchem Leser schwer, zwischen der Meinung des jeweiligen Befragten und dem Medium, in dem diese veröffentlicht wird, zu differenzieren.

Das hat einen Grund: Bei keiner anderen journalistischen Form haben die Ansprechpartner – Politiker, Prominente, Amtsträger, Wissenschaftler und andere Experten – ...

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Der Journalismus hat sich verändert. Wir wissen heute sehr viel mehr darüber, welche Inhalte die Leserinnen und Leser von schwäbische.de besonders interessieren als noch vor einigen Jahren. Das hilft uns, besser zu werden. Wir analysieren dafür unterschiedliche Nutzungsdaten.

Die Daten zeigen uns zum Beispiel, welche Texte Sie lesen und ob Sie mehrmals am Tag auf unsere Seite kommen, ob Sie vom Computer oder dem Smartphone aus auf unsere Inhalte gelangen oder vielleicht auch über Facebook.

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Darf ein Journalist den Bürgermeister duzen? Was passiert, wenn der Vorsitzende des Vereins Mist baut, in dem mein Sohn kickt? Wie vertraulich und persönlich darf das Verhältnis des Berichterstatters sein zu Pressesprechern, Firmenchefs, den Meinungsmachern in der Gemeinde?

Mit diesen Fragen und damit dem Problem von Nähe und Distanz müssen sich Lokalredakteure nicht nur der Schwäbischen Zeitung täglich auseinandersetzen. „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit ...

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Täglich erreicht die Redaktion der „Schwäbischen Zeitung“ eine wahre Flut von Informationen – über unsere Korrespondenten in Stuttgart, München, Berlin und in aller Welt, über unsere Reporter in den 19 Lokalredaktionen, über die Nachrichtenagenturen (Deutsche Presse-Agentur/dpa, Agence France Presse/AFP, Sportinformationsdienst/SID) über Social-Media-Kanäle wie Twitter oder Facebook, über andere Medien oder auch einfach über mündliche Berichte.

Unsortiert, ungefiltert und in unglaublicher Menge.

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