Die Tragödie blinkte am Dienstagmorgen als Eilmeldung auf dem Smartphone. Verschickt von News-Portalen wie Spiegel.de, n-tv oder dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es war die Nachricht vom tragischen U-Bahn-Unglück in Mexiko-Stadt, bei dem mehr als 20 Menschen starben. Auch die Tagesschau berichtete am Abend darüber.

Auf Schwäbische.de hingegen war diese Meldung nicht prominent auf der Startseite zu sehen, sondern nur als Agentur-Text im Ressort Panorama.

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Einer der großen Vorteile von digitalen Medien ist die Interaktion zwischen den Journalistinnen und Journalisten und ihrem Publikum. Sie ist wichtiger und wertvoller Bestandteil eines vielfältigen Miteinanders in einer Demokratie. 

Die Kommunikation mit Ihnen, die Debatten und der kritische Austausch sind uns wichtig. Wir wollen wissen, was Sie denken, was Sie gut oder weniger gut finden, welche Themen Ihnen am Herzen liegen. Umso schwerer ist uns diese Entscheidung gefallen.

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Es gibt Kolleginnen und Kollegen, die habe ich seit einem Jahr nicht mehr persönlich getroffen. Dafür kenne ich das Bücherregal in ihrem Büro zu Hause und die Fotos an der Wand hinter dem Heimarbeitsplatz.

Ich habe inzwischen auch manche Kinder kennengelernt, wenn auch nur kurz, als sie mal in eine Video-Schalte platzten, um zu fragen, ob sie noch eine Folge “Feuerwehrmann Sam” anschauen dürfen oder wie die Mathehausaufgabe wohl zu verstehen sei.

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Die Schwäbische Zeitung und Schwäbische.de folgen bei der Nennung von Identitäten bei Straftaten den Leitlinien des Deutschen Presserats. Er ist das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der Presse in der Bundesrepublik. Mit seinem Kodex gibt der Presserat Handlungsorientierungen.

Journalistinnen und Journalisten stehen bei der Berichterstattung über Straftaten immer vor einer schwierigen Entscheidung. Sie müssen sich festlegen, ob für die Verständlichkeit ihres Artikels die Zugehörigkeit zu ethnischen, religiösen oder anderen ...

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Der Journalismus hat sich verändert. Wir wissen heute sehr viel mehr darüber, welche Inhalte die Leserinnen und Leser von schwäbische.de besonders interessieren als noch vor einigen Jahren. Das hilft uns, besser zu werden. Wir analysieren dafür unterschiedliche Nutzungsdaten.

Die Daten zeigen uns zum Beispiel, welche Texte Sie lesen und ob Sie mehrmals am Tag auf unsere Seite kommen, ob Sie vom Computer oder dem Smartphone aus auf unsere Inhalte gelangen oder vielleicht auch über Facebook.

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Fünf Menschen fahren im Oktober 2020 in einem Auto auf der B31 am Bodensee in Richtung Meersburg. Am Ende einer zweispurigen Strecke kommt das Fahrzeug ins Schleudern, gerät auf die Gegenspur, kracht in einen entgegenkommenden Lastwagen. Ein 12 Jahre alter Junge und ein 35-jähriger Mann im Wagen sterben noch an der Unfallstelle. Der 18-jährige Beifahrer stirbt wenig später im Krankenhaus. Die Fahrerin des Wagens und ein 11 Jahre altes Mädchen überleben schwer verletzt.

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Der Verlag Schwäbisch Media und damit die Schwäbische Zeitung nimmt in diesem Jahr an Table Stakes Europe teil, ein Programm zur digitalen Transformation von Lokal- und Regionalzeitungen. Teile des Programms werden von Google finanziert. Wir sind uns dieser nicht unproblematischen Partnerschaft bewusst.

Es gibt verschiedene Programme, die Verlage in Deutschland - regionale oder überregionale, große oder kleine - in ihrer Arbeit unterstützen.

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"Wie können Sie Herrn XY ein Forum für seine volksverdummenden Aussagen bieten?“ Leser-Zuschriften wie diese sind nach der Veröffentlichung eines Interviews keine Seltenheit. Denn gerade bei dieser Textsorte fällt es mancher Leserin und manchem Leser schwer, zwischen der Meinung des jeweiligen Befragten und dem Medium, in dem diese veröffentlicht wird, zu differenzieren.

Das hat einen Grund: Bei keiner anderen journalistischen Form haben die Ansprechpartner – Politiker, Prominente, Amtsträger, Wissenschaftler und andere Experten – ...

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Täglich erreicht die Redaktion der „Schwäbischen Zeitung“ eine wahre Flut von Informationen – über unsere Korrespondenten in Stuttgart, München, Berlin und in aller Welt, über unsere Reporter in den 19 Lokalredaktionen, über die Nachrichtenagenturen (Deutsche Presse-Agentur/dpa, Agence France Presse/AFP, Sportinformationsdienst/SID) über Social-Media-Kanäle wie Twitter oder Facebook, über andere Medien oder auch einfach über mündliche Berichte.

Unsortiert, ungefiltert und in unglaublicher Menge.

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Leserbriefe sind – ohne einen Hauch von Ironie – eine großartige Sache. Die Rede ist nicht von jenen oft ebenso knappen wie meist generellen Einlassungen, in denen mehr oder weniger anonyme Menschen Boshaftigkeit von sich geben. Meistens passiert das im Internet, manchmal aber auch in Leserbriefen oder Mails an die Redaktion.

Nein, die Rede ist von jenen Zuschriften, in denen sich Leserinnen und Leser der „Schwäbischen“ mit unserer Berichterstattung auseinandersetzen, uns ihre Perspektiven auf ein Thema eröffnen, neue Aspekte ...

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Darf ein Journalist den Bürgermeister duzen? Was passiert, wenn der Vorsitzende des Vereins Mist baut, in dem mein Sohn kickt? Wie vertraulich und persönlich darf das Verhältnis des Berichterstatters sein zu Pressesprechern, Firmenchefs, den Meinungsmachern in der Gemeinde?

Mit diesen Fragen und damit dem Problem von Nähe und Distanz müssen sich Lokalredakteure nicht nur der Schwäbischen Zeitung täglich auseinandersetzen. „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit ...

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Wie arbeiten Journalistinnen und Journalisten eigentlich? Wie entscheiden sie sich bei der schier unendlichen Fülle an Themen für genau die Themen, über die sie berichten? Warum berichten sie über manche Themen größer als über andere? Warum werden manche Bilder verpixelt, sodass man Teile nicht mehr gut erkennt? Und was, wenn mal ein Fehler passiert?

Wir wollen diese Fragen nach und nach beantworten. Deshalb startet die “Schwäbische Zeitung” das Transparenzblog Einsichten.

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Leser fragen immer wieder, warum Schwäbische.de und Schwäbische Zeitung auf manchen Fotos Menschen oder zum Beispiel Fahrzeuge klar erkennbar abbilden, während solche Details auf anderen Fotos mittels Bildbearbeitung unkenntlich gemacht werden.

Solche Veränderungen von Fotos geschehen niemals willkürlich, sondern anhand von Regeln und sorgfältiger journalistischer Abwägung.

Beispiel Verkehrsunfälle: Wir berichten regelmäßig über schwere Verkehrsunfälle in der Region - oft auch mit Toten oder Verletzten.

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