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Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Erstellung von Videoclips zum Zweck der Veröffentlichung auf startbahnsüd.De

    1. Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Erstellung von Kombinationen aus Bild- und Tonwerken, insbesondere Videoclips (nachfolgend „Werk“), durch Schwäbisch Media Digital GmbH & Co. KG, Karlstraße 16, 88212 Ravensburg (nachfolgend „SMD“) für gewerbliche Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) und/oder über die öffentliche Zugänglichmachung des Werkes auf der Online-Ausbildungsplattform von SMD unter www.startbahnsüd.de (nachfolgend „Vertrag“).
    2. Die AGB finden ausschließlich auf Verträge mit Unternehmern, d.h. natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln, Anwendung.
    3. Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen, insbesondere Einkaufsbedingungen, des Auftraggebers finden keine Anwendung, auch wenn SMD ihrer Geltung im Einzelfall nicht widerspricht. Dies gilt selbst dann, wenn SMD in Kenntnis der Geschäftsbedingungen des Auftraggebers Leistungen vorbehaltlos ausführt. Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn SMD ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
    4. Diese AGB gelten in ihrer jeweils gültigen Fassung bei laufenden Geschäftsbeziehungen auch für alle künftigen Verträge über die Erstellung und Veröffentlichung von Werken mit dem Auftraggeber, auch wenn auf die AGB nicht nochmals ausdrücklich Bezug genommen wird.
    1. Der Vertrag kommt durch schriftliche oder per E-Mail erfolgende Bestätigung durch SMD zustande.
    2. Gegenstand des Vertrages ist - abhängig von der Wahl des Auftraggebers und den von den Parteien im Vertrag getroffenen Vereinbarungen - die Erstellung und/oder zeitlich befristete öffentliche Zugänglichmachung des Werkes auf der Webseite www.startbahnsüd.de (nachfolgend „Leistungen“).
    1. SMD verpflichtet sich, die Leistungen mit der üblichen Sorgfalt eines ordentlichen Werbekaufmanns zu erbringen. SMD ist berechtigt, die Leistungen ganz oder teilweise durch Dritte erbringen zu lassen.
    2. Die Leistungen von SMD beinhalten standardmäßig pro in Auftrag gegebenem Werk einen halben Drehtag an einem Drehort, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.
    3. SMD stellt am Drehtag das Drehequipment (Kamera, Licht, Ton) zur Verfügung und ist verantwortlich für Schnitt, Animationen, In- und Outro sowie die Vertonung des vertragsgegenständlichen Werks. Der Leistungsumfang bestimmt sich nach dem Vertrag.
    4. Wenn und soweit SMD für die Erstellung des Werkes lizenzpflichtige Musikwerke verwendet, die entgeltlich von Dritter Seite, insbesondere von dem Anbieter Premium Beats, bezogen werden, so hat der Auftraggeber die hieraus entstandenen Kosten, insbesondere Lizenzgebühren, zu tragen.
    5. SMD verpflichtet sich, das Werk nach Erstellung dem Auftraggeber zur Abnahme vorzulegen und das Werk nach der Abnahme in der Online-Ausbildungsplattform unter www.startbahnsüd.de für die vereinbarte Vertragslaufzeit öffentlich zugänglich zu machen.
    6. Die Verpflichtung zur öffentlichen Zugänglichmachung des Werkes gemäß Ziff. 3. Abs. (5) besteht nicht, wenn eine der im Werk abgebildeten Personen, ihre Einwilligung in Film- und Fotoaufnahmen widerruft und gemäß den Vereinbarungen des Vertrages der Auftraggeber für das Vorliegen der Einwilligung verantwortlich ist.
    7. SMD stellt dem Auftraggeber eine Kopie des hergestellten Werkes in weboptimierter HDAuflösung – in der auf www. startbahnsüd.de publizierten Version – auf dem im Vertrag vereinbarten Speichermedium zur Verfügung und räumt dem Auftraggeber die Nutzungsrechte an dem Werk in dem in Ziff. 7. beschriebenen Umfang ein.
  1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle im Vertrag vereinbarten Pflichten mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns zu erfüllen, insbesondere sämtliche für die Erbringung der Leistungen erforderlichen Mitwirkungshandlungen vorzunehmen.

    1. Soweit der Auftraggeber für die Erstellung des Werkes SMD Bild- und/oder Ton-Aufnahmen (nachfolgend „Material“) zur Verfügung zu stellen hat, ist dieses rechtzeitig zum vereinbarten Zeitpunkt in der vereinbarten Form an SMD zu übermitteln. Im Falle einer verzögerten Übermittlung ist SMD berechtigt, den ursprünglich für die Lieferung des Werkes vereinbarten Termin angemessen, mindestens aber um den Zeitraum der Verzögerung, zu verschieben.
    2. Der Auftraggeber haftet dafür, dass übermitteltes elektronisches Material frei von jeglicher Schadsoftware, insbesondere Computerviren, ist. Befindet sich auf einer übermittelten Datei Schadsoftware, so ist SMD berechtigt, diese Datei zu löschen, ohne dass der Auftraggeber hieraus Ansprüche – insbesondere wegen fehlender Sicherheitskopien – geltend machen kann. Der Auftraggeber verpflichtet sich, SMD von allen Schäden die durch übermittelte Schadsoftware verursacht wurden, auf erstes Anfordern freizustellen.
    3. Der Auftraggeber versichert, dass er Inhaber sämtlicher Nutzungsrechte an dem von ihm übermittelten Material ist, er seinerseits ebenfalls berechtigt ist, SMD diese Nutzungsrechte in dem für die Durchführung des Vertrages erforderlichen Umfang weiter zu übertragen und einzuräumen, und dass der Übertragung und Einräumung keine Rechte Dritter entgegenstehen. Zu diesem Zweck überträgt der Auftraggeber SMD an dem Material ein unentgeltliches, zeitlich und örtlich unbeschränktes, nichtausschließliches Recht zur Speicherung, Nutzung, Verwendung, Vervielfältigung, Verbreitung sowie zur öffentlichen Zugänglichmachung in veränderter oder unveränderter Form im Internet und über andere Medien mit oder ohne Nennung des Urhebers in dem für die Durchführung des Vertrages erforderlichen Umfang. Der Auftraggeber gewährleistet, dass das von ihm angelieferte Material nicht gegen gesetzliche Vorschriften, insbesondere nicht gegen marken-, urheber-, medien-, presse, werbe- oder wettbewerbsrechtliche Normen, verstößt und keine Rechte Dritter verletzt. Der Auftraggeber stellt SMD insoweit von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus oder im Zusammenhang mit der Verletzung von Rechten Dritter aufgrund der Nutzung des übermittelten Materials durch SMD entstehen. Die Freistellung umfasst auch die daraus entstehenden Kosten der Rechtsverteidigung.
    4. SMD ist berechtigt, das vom Auftraggeber übergebene Material zurückzuweisen, wenn hierfür ein sachlicher Grund vorliegt, insbesondere der Inhalt des Materials vom Deutschen Werberat beanstandet wurde, gegen geltendes Recht oder die guten Sitten verstößt oder wegen seines Inhalts, seiner Herkunft oder seiner technischen Form für SMD unzumutbar ist. Der Auftraggeber hat in diesem Fall unverzüglich neues Material zur Verfügung zu stellen.
    5. SMD ist nicht verpflichtet, das vom Auftraggeber erhaltene Material nach Abwicklung des Videoauftrags aufzubewahren
    1. Der Auftraggeber hat das hergestellte Werk sowie die jeweiligen zur Korrektur übersandten Vorund Zwischenerzeugnisse (insbes. Produktionskonzept, Schnitt und Vertonung) jeweils zu prüfen und unverzüglich in Textform (z.B. per E-Mail) abzunehmen.
    2. Wenn der Auftraggeber keine ausdrückliche Abnahme des Werkes erklärt, so gilt das Werk als abgenommen, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 14 Werktagen nach der Mitteilung von SMD über die Fertigstellung widerspricht. SMD berücksichtigt alle Fehlerkorrekturen innerhalb einer Korrekturschleife pro Konzept und Video, die ihr innerhalb der bei der Übersendung des Werks gesetzten Frist mitgeteilt werden.
    3. Ist das Werk mangelhaft und wurde vom Auftraggeber rechtzeitig gemäß Ziff. 6 Abs. (2) reklamiert, kann der Auftraggeber Nachbesserung oder die Erstellung und Lieferung eines einwandfreien Ersatz-Werkes (Nacherfüllung) verlangen. Der Anspruch auf Erstellung eines ErsatzWerkes ist ausgeschlossen, wenn dies für SMD mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist. Lässt SMD eine ihr für die Erstellung des Ersatz-Werkes gesetzte angemessene Frist verstreichen, verweigert sie die Nacherfüllung oder ist diese unzumutbar oder schlägt fehl, so kann der Auftraggeber mindern oder vom Vertrag zurücktreten. Mängelansprüche bestehen nicht bei einer unerheblichen Abweichung von der vereinbarten oder vorausgesetzten Beschaffenheit und bei nur unerheblicher Beeinträchtigung der Gebrauchstauglichkeit. Die Leistungsbeschreibung im Vertrag gilt ohne gesonderte schriftliche Vereinbarung nicht als Garantie.
    4. Mängel eines Teils des gelieferten Werkes berechtigen nicht zur Beanstandung der gesamten Lieferung, es sei denn, dass die Teillieferung für den Auftraggeber ohne Interesse ist.
    5. Mängelansprüche verjähren 12 Monate nach Abnahme des entsprechenden Werks.
    1. SMD räumt dem Auftraggeber an dem Werk ein einfaches, zeitlich und örtlich unbeschränktes, nicht an Dritte übertragbares Nutzungs- und Verwertungsrecht ein.
    2. Der Auftraggeber ist – sofern nicht abweichend schriftlich vereinbart – nicht berechtigt, Änderungen an dem Werk vorzunehmen, insbesondere es in irgendeiner Form zu bearbeiten oder umzugestalten.
    1. Liefertermine sind nur verbindlich, wenn sie von SMD ausdrücklich schriftlich bestätigt werden. Vereinbarte Liefertermine gelten unter dem Vorbehalt, dass die in dem Vertrag zugrunde gelegten Bedingungen unverändert bleiben. Nachträgliche Änderungen, die vom Auftraggeber veranlasst sind, führen zur Ungültigkeit evtl. vereinbarter Liefertermine.
    2. Kann SMD den vereinbarten Liefertermin aus Gründen, die SMD nicht zu vertreten hat oder die SMD nicht zurechenbar sind, insbesondere wegen höherer Gewalt, rechtmäßigem Streik oder Störungen aus dem Verantwortungsbereich von Dritten, nicht einhalten, so verschiebt sich der Liefertermin angemessen. Bei Nachholung in angemessener und für den Auftraggeber zumutbarer Zeit nach Beseitigung der Störung bleibt der Vergütungsanspruch von SMD bestehen. Schadensersatzansprüche sind in diesen Fällen ausgeschlossen.
    1. Soweit nichts anderes vereinbart, gelten die im Auftrag genannten Preise. Die dort genannten Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
    2. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist 50 % der Vergütung nach Vertragsabschluss zu zahlen und die verbleibenden 50 % nach Abnahme des Werks durch den Auftraggeber.
    3. Die im Vertrag vereinbarten Preise gelten unter dem Vorbehalt, dass die zugrundeliegenden Leistungen unverändert bleiben. SMD behält sich vor, vom Auftraggeber die Zahlung zusätzlich anfallender Reisekosten (Fahrtkosten und/oder Übernachtungskosten) nach vorheriger Information des Auftraggebers zu verlangen.
    4. Die Rechnungsstellung durch SMD erfolgt nach Vertragsschluss und/oder nach Abnahme des Werks. Zahlungen durch den Auftraggeber erfolgen spätestens 10 Tage nach jeweiligem Rechnungseingang.
    5. Erbringt SMD auf Verlangen des Auftraggebers Leistungen, die über den vertraglich vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, so sind diese Mehrleistungen gesondert zu vergüten. Über die Höhe der Vergütung für diese zusätzlichen Leistungen werden sich SMD und der Auftraggeber rechtzeitig im Vorfeld abstimmen.
    6. Entstehen SMD zusätzliche Kosten durch Verspätungen und/oder die Nichteinhaltung von Terminen und/oder durch die nicht rechtzeitige Absage von Terminen durch den Auftraggeber oder von ihm beauftragte Dritte, hat der Auftraggeber diese Kosten zu tragen.
    7. Die Aufrechnung mit Gegenansprüchen durch den Auftraggeber ist nur zulässig, wenn diese Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.
    1. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen und Einziehungskosten berechnet. SMD kann bei Zahlungsverzug die weitere Erbringung von Leistungen bis zur Zahlung verweigern und für die restliche Vertragsdurchführung Vorauszahlung verlangen
    2. Objektiv begründete Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers berechtigen SMD, auch während der Laufzeit des Vertrags, die weitere Erbringung der Leistungen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrags und von dem Ausgleich offenstehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen.
    3. Fakturierung sowie Inkasso werden von der Schwäbischer Verlag GmbH & Co. KG Drexler, Gessler im Auftrag der SMD durchgeführt.
    1. SMD wird das hergestellte und vom Auftraggeber abgenommene Werk auf der OnlineStellenbörse www.startbahnsüd.de für die Dauer der vereinbarten Vertragslaufzeit veröffentlichen, sofern SMD nicht aus rechtlichen Gründen zur Löschung des vertragsgegenständlichen Werkes verpflichtet ist.
    2. SMD wird sich bemühen, das Werk während der vereinbarten Vertragslaufzeit auf www.startbahnsüd.de stets zugänglich zu halten. Der Auftraggeber hat jedoch keinen Anspruch auf die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit des Werks und die Störungsfreiheit des Internets. SMD wird versuchen, im Rahmen der technischen Möglichkeiten, mehr als unerhebliche Störungen, Fehler und sonstige Beeinträchtigungen von www.startbahnsüd.de in angemessener Frist zu beseitigen.
    1. Eine Haftung von SMD besteht nur, wenn der Schaden auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit von SMD zurückzuführen ist oder durch schuldhafte Verletzung einer verkehrswesentlichen Pflicht (Kardinalpflicht) in einer das Erreichen des Vertragszwecks gefährdenden Weise von SMD verursacht wurde. Haftet SMD nach den vorstehenden Grundsätzen dem Grunde nach, ohne dass Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, so ist die Haftung von SMD der Höhe nach auf den typischen Schaden, der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vernünftigerweise voraussehbar war, maximal jedoch auf das für das betreffende Werk zu zahlende Entgelt, begrenzt. Die Haftung für einen typischerweise vorhersehbaren Schaden umfasst keine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Mangelfolgeschäden.
    2. SMD übernimmt keine Verantwortung für den Erfolg einer Stellenvermittlung und haftet nicht, falls keine Stellenvermittlung durch das von ihr hergestellte und auf startbahnsüd.de veröffentlichte Werk zustande kommt.
    3. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen bzw. -ausschlüsse gelten nicht bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie für Haftungsansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
    4. Soweit die Haftung von SMD nach den vorstehenden Regelungen ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung ihrer Organe, Arbeitnehmer, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
  2. Der Vertrag über die Erstellung und Veröffentlichung eines Videoclips wird unter Einhaltung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen abgewickelt.

    1. Erfüllungsort ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz von SMD.
    2. Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertrag ist, sofern es sich beim Auftraggeber um einen Kaufmann, eine juristische Personen des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, der Sitz von SMD.
    3. Vertrag und diese AGB unterliegen ausschließlich deutschem Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
    4. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen des Vertrags oder dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.