Schraubenmilliardär Würth wegen Steuerhinterziehung vorbestraft
Firmenchef Würth (73) erklärte, er habe sich nach sehr reiflicher Überlegung bereiterklärt, die Verantwortung „für offensichtlich strittige und komplexe Fragen“ der Besteuerung der Würth-Gruppe zu übernehmen. „Damit schütze ich mein Unternehmen nicht zuletzt vor den belastenden Auswirkungen langjähriger Prozesse und Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit“.
Reinhold Würth hatte sich nach einer Durchsuchung der Steuerfahnder im September 2006 gegen die Anschuldigungen gewehrt und erklärt, es gehe allenfalls um Nachlässigkeiten bei Abrechnungen.
Würth soll Steuern hinterzogen haben, indem für den Gesamtkonzern angefallene Kosten nicht den jeweils verursachenden Konzerngesellschaften zugeordnet wurden, sondern im Wesentlichen nur bei einer Gesellschaft gewinnbringend verbucht wurden. Bei der Bemessung der Geldstrafen habe man berücksichtigt, dass der Steuerschaden wiedergutgemacht wurde, erklärte die Staatsanwaltschaft.
Das Ermittlungsverfahren gegen drei weitere Vertreter von Gesellschaften der Würth-Gruppe wurde gegen Zahlung von Geldauflagen in Höhe von 1,5 Millionen Euro an verschiedene gemeinnützige Einrichtungen eingestellt.
Der Handelskonzern ist Weltmarktführer für Montagetechnik. Im Geschäftsjahr 2007 machte er in Europa 8,49 Milliarden Euro Umsatz. Zur Würth-Gruppe gehören inzwischen 400 Gesellschaften in 86 Ländern. Das Unternehmen mit Sitz in Künzelsau beschäftigt 68†000 Mitarbeiter weltweit, davon 17 300 in Deutschland. Das Sortiment umfasst über 100 000 Produkte.
(Erschienen: 28.05.2008 17:00)
Firmenchef Würth (73) erklärte, er habe sich nach sehr reiflicher Überlegung bereiterklärt, die Verantwortung „für offensichtlich strittige und komplexe Fragen“ der Besteuerung der Würth-Gruppe zu übernehmen. „Damit schütze ich mein Unternehmen nicht zuletzt vor den belastenden Auswirkungen langjähriger Prozesse und Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit“.
Reinhold Würth hatte sich nach einer Durchsuchung der Steuerfahnder im September 2006 gegen die Anschuldigungen gewehrt und erklärt, es gehe allenfalls um Nachlässigkeiten bei Abrechnungen.
Würth soll Steuern hinterzogen haben, indem für den Gesamtkonzern angefallene Kosten nicht den jeweils verursachenden Konzerngesellschaften zugeordnet wurden, sondern im Wesentlichen nur bei einer Gesellschaft gewinnbringend verbucht wurden. Bei der Bemessung der Geldstrafen habe man berücksichtigt, dass der Steuerschaden wiedergutgemacht wurde, erklärte die Staatsanwaltschaft.
Das Ermittlungsverfahren gegen drei weitere Vertreter von Gesellschaften der Würth-Gruppe wurde gegen Zahlung von Geldauflagen in Höhe von 1,5 Millionen Euro an verschiedene gemeinnützige Einrichtungen eingestellt.
Der Handelskonzern ist Weltmarktführer für Montagetechnik. Im Geschäftsjahr 2007 machte er in Europa 8,49 Milliarden Euro Umsatz. Zur Würth-Gruppe gehören inzwischen 400 Gesellschaften in 86 Ländern. Das Unternehmen mit Sitz in Künzelsau beschäftigt 68†000 Mitarbeiter weltweit, davon 17 300 in Deutschland. Das Sortiment umfasst über 100 000 Produkte.
(Erschienen: 28.05.2008 17:00)
Südfinder Partner

Häufig besucht
Jetzt Bild hochladen...

Fasnet

Und es geht schon wieder los!
Der Süden sucht das Super-Tier
Die letzten Leserkommentare
(maggyyy - Heute um 11:46 Uhr)

































![Goodbye EMMA!, Electric Love [anna]log LIVE am 11. Februar 2012 in Tuttlingen](/cms_media/module_lakeparty/3e/3e82fba98303cd69b0f3beb9f55a64de.jpg)
























