17
Schwäbische.de Schwäbische.de
Regen 6
Ravensburg

Weiterlesen mit Schwäbische.de

Digital Live oder Digital Premium

  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf Schwäbische.de
  • Artikelarchiv: Lesen Sie alle Artikel von 2001 bis heute
Wirtschaft

ZF-Aufsichtsratschef kritisiert OB

Getriebefertigung bei ZF in Friedrichshafen: Zukäufe für die Zukunft oder Dividenden für Kindergärten in Friedrichshafen, darum dreht sich der Konflikt zwischen Konzernführung und Eigentümern.
Getriebefertigung bei ZF in Friedrichshafen: Zukäufe für die Zukunft oder Dividenden für Kindergärten in Friedrichshafen, darum dreht sich der Konflikt zwischen Konzernführung und Eigentümern.
ZF

Friedrichshafen sz Der Streit zwischen ZF und den Eigentümern des weltweit drittgrößten Autozulieferers um die Ausrichtung des Traditionsunternehmens mit Sitz in Friedrichshafen spitzt sich zu. Aufsichtsratschef Giorgio Behr sieht ZF keine drei Jahre nach der Übernahme des US-Konkurrenten TRW für weitere Übernahmen bereit. „Wir sind heute in der Lage zuzukaufen und könnten uns auch etwas Größeres leisten“, sagte Behr dem „Handelsblatt“ und kritisierte gleichzeitig die von den Eigentümern neu festgelegte Ausschüttungsquote von 18 Prozent vom Nettogewinn. „Eine Quote in der Höhe kann nur sein, wenn man gleichzeitig dem Unternehmen für strategische und kritische Fälle auch die Möglichkeit lässt, Eigenmittel zu beschaffen.“

Ihr Kommentar zum Thema
Kommentare (17)
17
Beitrag melden

Wenig Ahnung - keine Ahnung - Stiftungsrat.
Im Ernst: eine größere Geisterbahnfahrt hat die deutsche Wirtschaft noch nicht gesehen.

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
16
Beitrag melden

Eine Dividende allein prozentual am Jahresergebnis festzumachen ist nicht nur begrenzt kreativ – es ist auch fahrlässig. Prof. Behr hat nämlich absolut Recht, es braucht ergänzende Leitplanken, es braucht klare Rahmenbedingungen bspw. zur Entwicklung des Eigenkapitals oder zur Höhe der Investitionen. Deshalb haben auch andere Unternehmen wie bspw. Zeiss die Ausschüttungshöhe an die Entwicklung des Eigenkapitals geknüpft. Bei Zeiss werden max. 12% ausgeschüttet und auch nur dann, wenn die Eigenkapitalquote 40% erreicht hat. Bei ZF sollen von jedem Euro Ergebnis 18 Cent an die Stiftung gehen. Unabhängig davon, ob nur 1 Euro verdient wurde und unabhängig davon, ob das aktuell im Branchenvergleich niedrige Eigenkapital von ca. 21% weiter fällt.
OB Brand und seine Spießgesellen handeln hier völlig fahrlässig – wo ist der Aufschrei derer, deren Arbeitsplätze durch diese Finanzpolitik, die man sonst nur von Heuschrecken kennt, stoppt. In der nächsten Krise werden wir alle sehen wie lange ZF mit 20% Eigenkapital durchhalten wird. Und die nächste Krise wird kommen, die aktuelle Konjunktur läuft schon fast zu lange. Brand wird dieses tolle Unternehmen ruinieren und lässt sich dafür feiern – unglaublich. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
15
Beitrag melden

...Goldene Parkbänke ....cool !! Wann werden die errichtet ?

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
14
Beitrag melden

Behr und Sommer haben völlig recht. Nur das Geld aus dem Unternehmen geht nicht. Es müssen klare Regeln her, wie sichd as Unternehmen entwicklen soll - mit weniger Geld, als zuvor geplant.

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
13
Beitrag melden

Was für ein Kreisklassen-Journalismus. Überwiegend und unreflektiert aus anderen Quellen abschreiben, die wenigen O-Töne unkritisch und unkommentiert abdrucken. Selbst die offensichtlichsten Fakten, wie der Unterschied in den Ausschüttungshöhen zwischen Unternehmen im Stiftungsbesitz oder an der Börse notiert, werden nicht erkannt.

Es wird nicht gesehen, dss Geld gierig macht. Die Amateure im Stiftungsrat werden ihr Ausgebaverhalten an den neuen satten Geldstrom anpassen, noch mehr Museen bauen, Parkbänke vergolden und Volleyball sponsoren. damit wird vermutlich wenig Geld in der gGmbh ankommen, man sitzt in der Stiftung auf hohen Fix- und Ewigkeitskosten und wird die Kuh ZF ein weiteres Mal melken. Liebe Schwäbische, zusammen mit den Zeitpunkten der jeweiligen Beschlüsse, bspw. wann wurde dies im AR der ZF diskutiert, wann und wie wurde der Vorstand der ZF eingebuden, wären dies doch die Ansatzpunkte einer journalistisch halbwegs glaubwürdigen Berichterstattung. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
12
Beitrag melden

"m Vergleich mit anderen Stiftungsunternehmen wie Bosch (sechs Prozent) und Mahle (9,5 Prozent) ist die Ausschüttungsquote von ZF eher hoch einzuschätzen, blickt man allerdings auf den Rivalen Continental, einen börsennotierten Konzern, der rund 30 Prozent ausschüttet, ist die ZF-Quote niedrig."

Liebe Schwäbische Zeitung: stellt doch endlich einen Redakteur ein, der etwas von Wirtschaft versteht. Der Vergleich der Ausschüttungsquoten mit Bosch und Mahle ist der einzig zulässige. Der Verggleich mit börsennotierten Unternehmen wie Continental ist geradezu fahrlässig. Börsennotierte Unternehmen können sich ganz anders re-finanzieren, bspw. durch Ausgabe neuer Aktien. ZF kann das nicht. Und damit sollte so wenig Geld wie unbedingt erforderlich aus dem Unternehmen abfließen - so ist die Finanz- und Vermögensstrategie von Unternehmen im Stiftungsbesitz und so war dies bisher auch bei ZF. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
11
Beitrag melden

"Brand sorgt sich dagegen in erster Linie um die Zukunft der Zeppelin-Stiftung, die er unabhängiger von der Konjunktur der Automobilindustrie machen möchte." - das wäre ganz einfach zu lösen, Herr Brand. Weniger ausgeben in der Stiftung, nicht permanent kommunale Aufgaben aus dem städtischen Haushalt in den Stiftungshaushalt verlagern und so den Zweck der Stiftung und den Willen des Stifters völlig auf den Kopf stellen.

Behr hat recht: einfach nur mit der Pistole auf der Brust Geld abliefern zeugt von wenig bis keiner Industrieerfahrung. Ohne klare Rahmenbedingungen, wie sich das Unternehmen entwickeln soll und kann, ohne unternehmerische Freiheiten, die bei den gern von Brand zitierten anderen Unternehmen wie Conti etc. gegeben sind, ist diese Dividendenerhöhung nichts anderes als ein Asurauben über mehrere Jahre und wird ZF mittel- langfristig schaden. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
10
Beitrag melden

Wer hat den Begriff "Der kleine König vom Bodensee" eigentlich erfunden? Der oder die müsste einen Preis bekommen - den die Selbstherlichkeit von Brand wird so treffend beschrieben. In Großunternehmen mitreden wollen, aber in der Stadt die Baustellen nicht in den Griff bekommen. mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
9
Beitrag melden

Dr.Sommer ??? Das war doch der Teenie-Berater bei der BRAVO ... und was hat der jetzt bei der ZF zu tun?

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!
8
Beitrag melden

@7.. 28 Mio Jahresgehalt ... Also wenn ich jeden Morgen aufwachen würde , und auf dem Nachttisch
76712 EUR liegen täten ,jeden Morgen , könnte ich mich glaube ich gar nicht auf die Arbeit konzentrieren . Insofern muss man Dr. Sommer allerhöchsten Respekt zollen , dass er trotz dieser immensen täglichen Geldbündel seine Arbeit diszipliniert und durchdacht erledigt . Und - Steuern ( 55 % ) muss er er wohl auch zahlen . Die Gehaltserhöhung von 14 auf 28 war also nur eine Art "Steuerrückvergütung" . mehr

Bitte geben Sie den Grund der Meldung ein:

Bitte geben Sie mindestens 10 Zeichen ein!

 
URL: http://www.schwaebische.de/wirtschaft/aktuelle-nachrichten_artikel,-ZF-Aufsichtsratschef-kritisiert-OB-_arid,10769192.html
Copyright: Schwäbisch Media Digital GmbH & Co. KG / Schwäbischer Verlag GmbH & Co. KG Drexler, Gessler. Jegliche Veröffentlichung, Vervielfältung und nicht-private Nutzung nur mit schriftlicher Genehmigung.
Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an online@schwaebische.de.