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Wirtschaft

Anton Schlecker beteuert seine Unschuld

Schlecker Prozess
Die Anklage wirft Schlecker vor, vorsätzlich Bestandteile seines Vermögens, das den Gläubigern zugestanden hätte, vor der Insolvenz im Jahr 2012 beiseite geschafft zu haben.
Franziska Kraufmann

Stuttgart dpa Im Bankrottprozess gegen Anton Schlecker hat sich der ehemalige Drogeriemarktunternehmer erstmals persönlich zu Wort gemeldet und die Vorwürfe der Anklage zurückgewiesen.

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Kommentare (8)
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Ja , wenn das ganze Unternehmertum ein Glücksspiel wäre , dann würde die Wirtschaft senkrecht nach unten zusammenbrechen . Die Zentralisierung des Handels auf A,L,N,P,No und andere Discounter finde ich aber mehr als bedenklich . Jede Stadt über 5000 Einwohner in D sieht mittlerweile am Ortseingang gleich aus , links ein Aldi ( oder Penny) , einiger hundert Meter weiter rechts ein Lidl ( oder Netto ) , dann ein McDonalds . Alle paar Jahre wird mit grosser Ankündigung umgestaltet , um das Einkaufserlebnis zu verbessern , aber es ist nach einigen Wochen gefühlt wie zuvor . Wie zukunftsweisend - und bahnbrechend innovativ - hat da hingegen die Schlecker- Geschäftsführung ihre Märkte neu gestaltet , und völlig neu angeordnet . Die Märkte sind so genial überholt , dass man sie nicht wiedererkennt , und auch keinen mehr findet der einem zu eng und dröge vorkommt, weil es schlichtweg keinen mehr gibt , keinen Schlecker-blau-weis-Markt mehr . Schlecker Märkte sind eine schöne Erinnerung an ruhige, analoge Zeiten und ein vergangenes , langsameres Lebensgefühl . Soviel Großmut kann man wohl leider von Aldi und Lidl nicht erwarten , nämlich dass sie eines Tages einfach verschwinden , und Platz für neue Ideen und Ansichten machen . Vielmehr sieht es so aus, als ob diese immer mehr Produkte in Ihren Läden offline und online anbieten . Würde es die Preisbindung bei Zigaretten und Zeitschriften nicht geben , sowie Lotto , hätte wohl auch der letzte inhabergeführte Kiosk schon aufgeben müssen . Ach gäbe es die kleinen Läden doch wieder , Ihre Kette , Edeka - Midi und Micro -Format , Nahkauf , dann wären die Rentner und Pensionisten auch ein wenig mehr beschäftigt in Deutschland . Ich hoffe REWE kann den Turnaround hin zu kleinen Geschäften tatsächlich ankurbeln. mehr

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zu1: Sie haben alles richtig erkannt, nur wenn es so ist, wie Sie es beschrieben haben, dann, scheint es mir, ist es ein reiner Glücksfall, wenn man als Unternehmer überlebt.

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So ist es .Vor Gericht , auf Hoher See und bei der Auswahl des Stromanbieters ist man in Gottes Hand . Soll er ruhig seinen Lebensabend mit seinen läppischen paar Millionen , die noch übrig sind , genießen . Fern ist mir da aller Neid . Immerhin hat er über die Jahre fast 2 Milliarden EUR an Lieferanten und Angestellte weitergereicht ,beinahe schon ein Robin Hood der einem Reichen was wegnimmt , und den ärmeren übergibt . Ich verstehe zwar nicht ,wie man ein Milliardenvermögen aus den Augen verlieren kann , also nicht bei z.B. 300 Mio EUR Restguthaben auf dem Konto die Notbremse aktiviert , und eine Restrukturierung in Gang bringt , aber dies ist wohl A.S. Botschaft : Erst wenn es aus ist , ists ´ vorbei . Ich wünsche mir jedenfalls kleine Läden mit überschaubarem Sortiment zurück , und sehe REWE da in Führung liegen . mehr

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Lass doch mal denn Mann in Ruhe, das Gericht wird Schuld oder Unschuld feststellen. Er ist gestraft genug, Ansehen und Leumund zerstört. Wenn er ein paar seiner privaten Euros retten wollte das hätte jeder gemacht. Aber schaut euch mal die Schleckerfrauen an die jetzt in anderen Märkten noch weniger verdienen also hat Schlecker nicht alles Richtig aber auch nicht alles Falsch gemacht. mehr

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Ich wundere mich über manche Kommentare hier! Herr Schlecker hat aus einfachen Verhältnissen ein großes Unternehmen aufgebaut und lange zeit viele Arbeitsplätze geschaffen und Konsumenten mit günstigen Produkten versorgt. Er war letztendlich mit der Entwicklung überfordert. Er hat die falsche Rechtsform gewählt und wird nun als Verbrecher behandelt. Wir haben und brauchen mutige Unternehmer. Unseren Wohlstand verdanken wir solchen Unternehmern. Deutschland lebt nicht von inkompetenten und schlechten Politikern, sondern von Unternehmern die Menschen Arbeit bieten, und einen ordentlichen Lohn bezahlen!!! mehr

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Schlecker hatte im Januar 2012 Insolvenz angemeldet. Mehr als 25 000 Menschen in Deutschland und genau so viele im Ausland verloren ihren Arbeitsplatz. Der Chef wohnt immer noch in seiner Villa und verwaltet von seinem Chefbüro aus weiterhin seine Immobilien! Die einen verlieren den Arbeitsplatz und der Chef ? mehr

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@1: und deshalb hat der arme, von der Modernität überforderte Mann Gelder im Wert vieler Millionen der Insolvenzmasse entzogen und Bilanzen gefälscht? Gewagte These :-) ich persönliche glaube, dass er bewusst getäuscht hat und dass ihm die vielen Schicksale seiner ehemaligen Mitarbeiter völlig egal sind. Mit Verlaub. mehr

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Seine Schuld : ER hat zu sehr an das einfache , unverschwurbelte Drogeriemarkt-Geschäftsmodell geglaubt .In unserer heutigen Zeit , in welcher man nicht mal mehr seinem Stromlieferanten trauen darf ( Könnte Insolvent werden, wenn man den billigsten bei Very Foxi auswählt) , der Telekom ( andere sind viel billiger und besser , klar ) , seinem Buchhändler ( Bei Arschmazon ist dasselbe Buch 2,50 EUR billiger , da wäre ich doch blöd wenn ich beim Buchhändler kaufen würde ) ist dies eben der Untergang . In unserer gegenwärtigen Zeit muss man unentwegt vergleichen , schlau sein , gewitzt , nicht naiv ,und generell permanent misstrauisch gegenüber allem und jedem .Zudem muss man ständig die eigene Außendarstellungsperfomance im Blick haben .Tolle , entspannte Welt diese www-Welt , echt jetzt . mehr

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