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Der Gründerpreis der Schwäbischen

Schwäbische sucht Macher und Erfinder

Jetzt für den Gründerpreis bewerben – Prämien für erfolgreiche junge Unternehmen

Steffen Range

Leutkirch Bereits zum dritten Mal lobt die Schwäbische Zeitung den Gründerpreis aus. Bis Ende April können sich besonders innovative und erfolgreiche junge Unternehmen aus dem Verbreitungsgebiet um die begehrte Auszeichnung bewerben. Mit insgesamt 18000 Euro ist der Preis dotiert. Doch die Gewinner erhalten nicht nur Geldprämien, sondern auch Anzeigengutscheine. Und natürlich wird die Schwäbische Zeitung ausführlich über die Preisträger berichten.

Mut zum Risiko

Baden-Württemberg ist das Land der Tüftler und Erfinder. Zwischen Alb und Bodensee, Allgäu und Schwarzwald wagen viele entschlussfreudige Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Im Bezirk der Handwerkskammer Ulm waren es 2010 beispielsweise 1620 junge Menschen, die eine neue Existenz im Handwerk gründeten. „Mit dem Meisterbrief des Handwerks steht den jungen Menschen die Welt der Selbständigkeit offen“, sagt Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

Unter den Gründern in Deutschland sind inzwischen viele Frauen: Mehr als 145000 Gespräche führten die deutschen Industrie- und Handelskammern im vergangenen Jahr mit Frauen, die eine Existenzgründung planten – das sind 40 Prozent aller Interessenten. Zum Vergleich: Vor sieben Jahren waren es nur 32 Prozent. „Auch wir hoffen, dass sich viele Unternehmerinnen um unseren Gründerpreis bewerben“, sagt der Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, Hendrik Groth.

In wirtschaftlich guten Zeiten ist der Aufbau eines eigenen Unternehmens allerdings alles andere als selbstverständlich. In einem Landstrich mit starken Industriekonzernen, die oft mit hervorragenden Arbeitsbedingungen locken, erfordert der Schritt in die Selbständigkeit nicht nur Mut, sondern auch: Einfallsreichtum. Schließlich können sich in einer Region der Weltmarktführer nur die besten Ideen durchsetzen. „Jedes erfolgreiche Unternehmen beginnt mit einer erfolgreichen Gründung“, sagt der Wirtschaftsförderer des Landkreises Ravensburg, Hans-Joachim Hölz. Und erfolgreich gründen kann nur, wer starke Nerven hat: „Wer als Gründer hartnäckig daran arbeitet, sein Risiko auf Null zu fahren, der wird scheitern.“

Sprung ins kalte Wasser
Genau solche Existenzgründer, die den Sprung ins kalte Wasser gewagt haben und auf erste Erfolge verweisen können, sucht die Schwäbische Zeitung. Dabei kommt es längst nicht auf riesige Umsätze an, ebenso wichtig sind bei der Auswahl der Preisträger die Geschäftsidee und die Erfolgsaussichten des Unternehmens.

Fast 50 junge Unternehmen bewarben sich vergangenes Jahr um den Gründerpreis der Schwäbischen. Egal ob Sportklinik oder Käserei, Computertüftler oder Obstbauer: Jedes findige Konzept ist preisverdächtig. 2011 setzte sich die Mukki UG aus Ulm als Sieger durch,, die sich etwa um die häusliche Beatmungspflege kümmert und damit eine Lücke zwischen Klinik und Zuhause schließt. Ein Unternehmen, das einspringt, wo andere aufhören – und damit beispielhaft für den Gründergeist und Ideenreichtum unserer Region steht. Bernd Radtke, Geschäftsführer der IHK Ulm, bringt es auf den Punkt: „Wer eine Marktlücke entdeckt, dort eine hohe Kompetenz besitzt, eine zündende Idee hat und dauerhaft am Ball bleibt, der kann sich seinen Traum verwirklichen.“

(Erschienen: 18.01.2012 16:50)

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